Albrecht Vogelsgesang (* 23. Januar 1943 in Landau in der Pfalz; † 22. September 2023 ebenda) war ein deutscher Lehrer, bildender Künstler und Autor.
Nach Abitur am altsprachlichen Gymnasium studierte er an der Pädagogischen Hochschule in Kaiserslautern und war in Folge an verschiedenen Schulen in der Pfalz als Lehrer, Hauptlehrer, Konrektor, Schulleiter und Rektor tätig. Er verstarb am 22. September 2023 nach langjähriger Parkinson-Erkrankung in Landau.
Seinen Neigungen zu Kunst und Kultur entsprechend fand er seine Heimat in der schaffenden Kunst, zunächst der Malerei, um dann ausschließlich schriftstellerisch tätig zu sein. Das Werk widerspiegelt eine Kindheit in Trümmern, familiärer Gewalt, Armut und Trauma, die Hoffnung, den Glauben und den Sieg der Liebe über die existentielle Angst.
Er gab eine Vielzahl von Schriften heraus, beispielsweise „Handgeschrieben“ bei Literarischer Verein der Pfalz und entwickelte sich zu einem Kenner der pfälzischen und deutschsprachigen Literatur sowie des jüdischen Lebens in der Pfalz. Als solcher förderte er Kunst und Kultur auf Schulebene und im Landkreis Südwestpfalz und hielt viele Vorträge, eröffnete Vernissagen und war darüber hinaus sonntags als Lektor der protestantischen Landeskirche der Pfalz unterwegs. Er unterhielt viele künstlerische Bekanntschaften und Freundschaften, u. a. zu Heinrich Kraus, Ingeborg Brandner, Christel Abresch und Rolf Müller-Landau.
Literarische Begleiter waren unter anderem Christine Busta und Mascha Kaléko. Er zeigte Affinität zur Sprache und den Sprachwissenschaften beispielsweise in Form von Essays zu Dialekten und zum jiddischen und den Zigeunersprachen.
Bibliographie
(als Herausgeber:) Handgeschrieben : Lyrik und Prosa, 1994 Jetzt, hier und heute, 1991 ISBN 978-3-87022-141-6 Einfach schön, 2001 ISBN 978-3-87022-281-9)
Weblinks
Einzelnachweise
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