Margarete von der Mark-Arenberg (* unbekannt; † 12. Oktober 1429) war von 1412 bis 1426 Fürstäbtissin des Stifts Essen.
Leben und Wirken Margarete war die Tochter von Eberhard I. von der Mark-Arenberg und Maria von Looz.
Sie wurde zur Äbtissin gewählt nachdem ihre Vorgängerin Elisabeth von Nassau im Jahr 1412 zunächst auf ihr Amt verzichtete und sodann am 30. Dezember 1412 verstarb. Am 9. November 1414 bestätigte König Sigismund ihr die von seinen Vorfahren dem Stift verliehenen Privilegien und erteilte ihr zugleich die Belehnung mit den Regalien.Archiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland AA 0248, Urkunde Nr. 1148 In ihrer Amtszeit kam es zu Konflikten mit dem Erzbistum Köln über die Privilegien des Stifts, darum ließ Margarete sich am 7. August 1417 noch einmal durch König Sigismund „die Privilegien des Stifts Essen und insbesondere die Urkunde, welche Kaiser Karl IV. der Äbtissin Katharina in dieser Beziehung im Jahr 1357 zu Maastricht erteilt hat“ bestätigen.Archiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland AA 0248, Urkunde Nr. 1164 Während ihrer Amtszeit ließ sie die Spillenburger Ruhrmühle in Steele und die Windmühle vor dem Limbecker Tor bauen.
Am 8. April 1426 verzichtete sie auf ihr AmtArchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland AA 0248, Urkunde Nr. 1220 und zog nach Köln, wo sie am 12. Oktober 1429 verstarb und in der Kreuzbrüderkirche in Köln beigesetzt wurde. Zuvor soll sie sich noch im sogenannten zweiten Essener Äbtissinnenstreit bei Papst Martin V. für ihre Nachfolgerin Elisabeth Stecke van Beeck starkgemacht haben.
Einzelnachweise
Kategorie:Äbtissin (Essen) Margarete Kategorie:Geboren im 14. oder 15. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1429 Kategorie:Frau