|} Die Feldbahn der Lenne-Vorwohler Asphaltfabrik L. Haarmann war eine von Arthur Koppel gelieferte schmalspurige elektrische Feldbahn von der der Lenne-Vorwohler Asphaltfabrik L. Haarmann zum Bahnhof Vorwohle.

Geschichte Der Bauunternehmer Gustav Haarmann aus Dortmund hatte bereits 1858–1875 am Pippingsbach in der Holzmindener Feldmark eine Steinschleifmühle angelegt und betrieben. In der Zeit von 1889 bis 1891 führte er Abwässer aus der Chemischen Fabrik Haarmann & Reimer in Altendorf bei Holzminden in die Weser.

Im Zeitraum von 1890 bis 1893 wurde ein Wassernutzungsrecht am Flöthebach an die Firma Lenne-Vorwohler-Asphaltfabrik L. Haarmann u. Co. zu Lenne verliehen.Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel, Kreisdirektion Holzminden: Wassernutzungsrechte (auch Abwässer): Einzelfälle. Das Unternehmen begann 1898 mit der Herstellung eines Stampfpulvers aus Hils-Asphaltstein, nachdem sich die aus Probelieferungen ausgeführten Straßenbauten bewährt haben. Die Fabrik lieferte 1898 ca. 14.500 Tonnen Mastix und 100 Tonnen rohen Stein zur Bahn. 1905 installierte es eine Dampfmaschine der Görlitzer Maschinenbauanstalt.Albert Gieseler: Lenne-Vorwohler Asphaltfabrik, L. Haarmann & Co.Bettgenhäuser: Industrieen des Herzogthums Braunschweig I, 1899, S. 219–221.

1907 errichtete die Firma von Arthur Koppel aus Berlin die elektrische Feldbahn der Lenne-Vorwohler Asphaltfabrik mit einer Spurweite von 600 mm auf einer bereits zuvor bestehenden Trasse. Die umgespurte und elektrifizierte Feldbahn zur Vorwohle-Emmerthaler-Eisenbahn wurde am 21. November 1907 abgenommen.Josef und Stefan Högemann: Eisenbahnchronik Weserbergland. Die Geschichte der Eisenbahnen an der Oberweser. Freiburg, 2013, S. 315.

Lokomotiven Hersteller Inbetriebnahme BauartArthur Koppel 21. November 1907Jens Merte: O&K AK – Orenstein & Koppel - Arthur Koppel AG, Berlin. B-el

Einzelnachweise

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