Rybaki () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Małdyty im Powiat Ostródzki. mini|Blick auf Rybaki

Geographische Lage Rybaki liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren am Kanał Elbląski (), 16 Kilometer westlich der Stadt Morąg bzw. 30 Kilöometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.

Geschichte Der kleine seinerzeit Holländische Fischerbude, nach 1785 Fischerbude und nach 1871 Fischerbuden genannte Dorf bestand zeitweise lediglich aus einem Gasthaus, dann aus ein paar kleinen Gehöften.Dietrich Lange: Fischerbuden, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Bis 1928 war es ein Wohnplatz des Gutsbezirks Groß Samrodt im ostpreußischen Kreis Mohrungen und Regierungsbezirk Königsberg. 1874 wurde Fischerbuden mit dem Gutsdorf Groß Samrodt in den Amtsbezirk Alt (Groß) Bestendorf eingegliedert.Rolf Jehke: Amtsbezirk Alt Bestendorf

Im Jahre 1905 waren in Fischerbuden 19 Einwohner registriert.Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Fischerbuden, Rybaki Der Gutsbezirk Groß Samrodt wurde 1928 in die Landgemeinde Samrodt eingegliedert, und Fischerbuden wurde ein Ortsteil eben dieser Gemeinde.

Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen überführt wurde, erhielt Fischerbuden die polnische Namensform „Rybaki“. Heute ist das kleine Dorf als Osada (=„Siedlung“) eine Ortschaft im Verbund der Landgemeinde Małdyty im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religion Bis 1945 war Fischerbuden in die evangelische Kirche Groß Samrodt in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt.Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 465 Von dort aus wurden die reformierten Gemeindeglieder versorgt, während die lutherischen vom Pfarrer in Grünhagen betreut wurden. Die römisch-katholischen Einwohner gehörten zur Pfarrei St. Joseph in der Kreisstadt Mohrungen.

Heute gehört Rybaki katholischerseits zu Sambród im Bistum Elbląg, evangelischerseits zu Morąg, einer Filialgemeinde von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.

Verkehr mini|DW-613-Brücke über den Kanał Ebląski in Rybaki

Rybaki liegt an einer Nebenstraße, die von Marzewo kommend direkt von der Grenze zur Gmina Małdyty als Woiwodschaftsstraße 613 ihren Anfang nimmt und über Małdyty bis nach Miłomłyn führt und an der Anschlussstelle Miłomłyn Połnoc der Schnellstraße S 7 (auch: Europastraße 77) endet. Außerdem führt vom Nachbarort Awajki eine Straße direkt nach Rybaki.

Die nächste Bahnstation ist Małdyty an der Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo. Bis zum Jahre 2000 endete in Maldeuten resp. Małdyty außerdem die Bahnstrecke Marienburg–Maldeuten, die inzwischen stillgelegt und größtenteils demontiert worden ist.

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Małdyty