Ferdinand August Loesch (* 25. Juni 1820 in Nürnberg; † 13. März 1881 ebenda) war ein bayerisch-deutscher Pfarrer und Künstler.
Leben Ferdinand August Loesch wurde am 25. Juni 1820 in der königlich-bayerischen Stadt Nürnberg geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum evangelisch-lutherischen Pfarrer, wobei die einzelnen Bildungsstationen im Unklaren liegen. Als Vikar kann er im unterfränkischen Castell und in Nördlingen nachgewiesen werden. Anschließend nahm er einen Posten als Pfarrer an der Marienkirche in Abtswind an.
Nach dem Jahr 1860 kehrte er als Pfarrer nach Nürnberg zurück. Er wurde Pfarrer an St. Egidien. Loesch heiratete zu einem unbekannten Zeitpunkt. Aus der Ehe ging der Sohn Ernst hervor, der als Landschaftsmaler bekannt wurde. Auch Ferdinand August Loesch arbeitete neben seiner Tätigkeit als Pfarrer als Pastellmaler. Es entstanden zahlreiche Orts- und Architekturansichten, vor allem in seiner zweiten Lebenshälfte. Ferdinand August Loesch starb am 13. März 1881 in Nürnberg.Manfred H. Grieb (Hg.): Loesch, Ferdinand August. In: Nürnberger Künstlerlexikon. KG Saur, München 2007. O. S.
Ausstellungen (Auswahl) Loeschs Werke, die vor allem aus Nürnberger Ansichten in Pastell bestehen, aber auch Aquarelle, Zeichnungen und Radierungen umfassen, wurden regelmäßig ausgestellt. Dabei entwickelten sie vor allem nach dem Tod des Künstlers und den im Zuge der Industrialisierung erfolgten Veränderungen des Nürnberger Stadtbilds eine besondere Wirkung. Posthume Ausstellungen der Werke Loeschs können etwa 1906 und 1942 nachgewiesen werden.
Literatur Manfred H. Grieb (Hg.): Loesch, Ferdinand August. In: Nürnberger Künstlerlexikon. KG Saur, München 2007. O. S.
Einzelnachweise
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