mini|Bajonett-Kuplung am Beispiel Schlauchanschluss und Spritzdüse als Zubehörteil Als Bajonett-Kupplung bezeichnet man Schlauchkupplungen (Schnellkupplungen) mit seitlichen Klauen, die sich nach dem Zusammenstecken und einer Drehung von ca. 90° im baugleichen Gegenstück einklinken.
Die Kupplungen lassen sich ohne großen Kraftaufwand arretieren, da die eingelegten Dichtringe sich zunächst nur leicht berühren. Die aneinanderliegenden Dichtlippen sind so geformt, dass sie sich bei Beaufschlagung mit Druck von selber aneinanderpressen.
Bajonett-Kupplungen werden häufig zur Verbindung von Schlauchleitungen eingesetzt, in denen Wasser oder andere ungefährliche Flüssigkeiten bei bis ca. 10 bar Druck transportiert werden. Als Feuerwehrkupplung sowie allgemein für Schläuche mit größerem Durchmesser werden in Deutschland oft Storzkupplungen verwendet. Dies sind Bajonettkupplungen, deren Klauen im Kupplungskörper integriert sind.
Im Gegensatz zu den im häuslichen Bereich üblichen (Gardena-)Steckkupplungen sind Bajonett-Kupplungen robuster und weniger verschmutzungsanfällig. Zudem sind sie symmetrisch. Es gibt also keine männlichen oder weiblichen Kupplungsstücke und jede Kupplung kann mit jeder anderen kombiniert werden. Im Gartenbau und bei Veranstaltungen werden oft Schlauchverbindungen in den Größen 1/2", 3/4" und 1" verwendet.
Es gibt verschiedene Hersteller in Deutschland, deren Kupplungen durch leichte maßliche Unterscheide in manchen Fällen nur bedingt kompatibel sind. Entwickelt wurde die Schnellkupplung 1932 von der Firma Geka.Geka Schnellkupplung, Karasto Armaturenfabrik, 71522 Backnang.
Siehe auch Bajonett-Verschluss
Einzelnachweise
Kategorie:Kupplung (Verbindungselement)