Schlaflose Tage ist ein Fernsehfilm von Gabriele Denecke von 1991 nach dem gleichnamigen Roman von Jurek Becker.
Handlung Der 36-jährige Lehrer Karl Simrock bekommt während einer Unterrichtsstunde plötzlich Herzschmerzen. Danach überdenkt er sein Leben und verändert einiges. Er verlässt seine Frau und die pubertierende Tochter und zieht zu seinem Vater. Seine Schüler fordert er auf, nur zur obligatorischen Demonstration zum 1. Mai zu kommen, wenn sie es wirklich wollen, worauf nur acht erscheinen. Er lernt eine junge Studentin kennen und zieht zu ihr. Seine Schüler fordert er auf, ihre eigenen Vorstellungen im Unterricht zu äußern, was aber keiner tut. Nachdem er bei einer Unterrichtsstunde mit einem NVA-Offizier als einziger kritische Fragen stellt, wird er entlassen und lebt seitdem als Brotausfahrer.Schlaflose Tage Fernsehen der DDR (Memento), mit Inhaltsangabe
Hintergründe Der Film entstand nach dem gleichnamigen Roman von Jurek Becker von 1982, der in der DDR nicht erscheinen durfte und nur in der Bundesrepublik verlegt wurde. Der Deutsche Fernsehfunk bot Gabriele Denecke nach der Wende die Möglichkeit, diesen kritischen Stoff zu verfilmen. Die Darstellerinnen Ruth Reinecke und Ulrike Krumbiegel waren bekannte Theater- und Filmschauspielerinnen.
Der Film wurde am 29. Dezember 1991, drei Tage vor der Auflösung des Deutschen Fernsehfunks, erstmals gezeigt. Er ist auf einer DVD erhältlich.Schlaflose Tage Filmstarts, mit kurzer Inhaltsangabe
Weblinks
Schlaflose Tage Fernsehen der DDR (Memento)
Schlaflose Tage Filmportal
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1991 Kategorie:Fernsehfilm Kategorie:Literaturverfilmung