Die Helfenburg (auch Helfenberg) ist ein als Ruine erhaltene, mittelalterliche Burganlage in der Gemeinde Terlan in Südtirol.

Lage, Erhaltung und Geschichte mini|links|alternativtext=Blick von der Talseite aufwärts auf die Reste der Ringmauer|Blick von der Talseite aufwärts Die Burganlage befindet sich auf einem Geländesporn am Tschögglberg hoch über der in der Sohle des Etschtals gelegenen Terlaner Fraktion Siebeneich. Am einfachsten erreichbar ist die Ruine vom ebenfalls zu Terlan gehörenden Montigl oder von Glaning in der Gemeinde Jenesien aus.

Die Ruine besteht als kleinräumige, rechteckige Anlage von 40 × 30 m, wobei die Reste der Ringmauer in regelmäßiger Steinlage erhalten sind.Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 2, S. 387.

Es ist unklar, ob die Anlage bereits Ende des 12. Jahrhunderts für die Grafen von Tirol errichtet wurde, in deren Besitz sie sich jedenfalls später befindet.Martin Bitschnau: Burg und Adel in Tirol bis zum Jahr 1350. Wien 1983, S. 265, Nr. 276. Die ersturkundliche Erwähnung der Anlage erfolgte im Jahr 1234 als castrum Helfenberch.Franz Huter (Bearb.): Tiroler Urkundenbuch. Abt. I, Band 3. Innsbruck, Wagner 1949, Nr. 1013. Ein sich nach der Burg nennendes Geschlecht lässt sich nicht nachweisen.Bitschnau: Burg und Adel, op. cit.

Literatur Josef Weingartner: Die Kunstdenkmäler Südtirols. Band 2: Bozen mit Umgebung, Unterland, Burggrafenamt, Vintschgau. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1961, S. 387. Martin Bitschnau: Burg und Adel in Tirol bis zum Jahr 1350. Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften 1983, S. 265, Nr. 276 (Helfenberg).

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Einzelnachweise

Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert Kategorie:Baudenkmal in Terlan Kategorie:Burg in Europa Kategorie:Burgruine in Südtirol Kategorie:Befestigungsanlage (Mittelalter)