Hans Grabler (Lebensdaten unbekannt) war ein deutscher Fußballschiedsrichter.

Sportlicher Werdegang Der promovierte Grabler gehörte zusammen mit Fritz Ruhmann der Schiedsrichtergruppe des SSV Jahn Regensburg an.Die Schiedsrichter-Vereinigung Regensburg In den 1930er Jahren gehörten beide zu den renommiertesten deutschen Spielleitern, die national wie international als Unparteiische zum Einsatz kamen.

Auf nationaler Ebene leitete Grabler ein Finalspiel um die deutsche Meisterschaft sowie eines im Tschammerpokal, dem Vorgänger des DFB-Pokals. Am 8. Januar 1938 stand er dabei im Endspiel des Pokalwettbewerbs 1937 im Kölner Müngersdorfer Stadion auf dem Feld, als der FC Schalke 04 sich mit einem 2:1-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf durchsetzte und erstmals den deutschen Vereinspokal gewann. Im Endspiel um die deutsche Meisterschaft 1937/38 hatten sich Hannover 96 und der FC Schalke 04 am 26. Juni 1938 unter Leitung von Wilhelm Peters im Olympiastadion Berlin 3:3-Unentschieden nach Verlängerung getrennt, so dass zur Ermittlung des Titelträgers ein Wiederholungsspiel an gleicher Stelle eine Woche später notwendig war. Dieses leitete Grabler; dabei setzte sich der niedersächsische Klub mit 4:3 nach Verlängerung durch. Im Wettbewerb um den Tschammerpokal 1939 leitete er nochmals ein Semifinalspiel, der spätere Finalist SV Waldhof Mannheim und der SC Wacker Wien trennten sich im März 1940 im Stadion am Alsenweg 1:1 – nach dem ebenfalls unentschieden endenden Wiederholungsspiel entschied das Los zugunsten der Kurpfälzer.

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Einzelnachweise

Kategorie:Fußballschiedsrichter (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann