mini|alternativtext=Verbreitung|Verbreitungsgebiet der Bates-Weißzahnspitzmaus Die Bates-Weißzahnspitzmaus (Crocidura batesi) ist ein in Zentralafrika am Golf von Guinea verbreitetes Säugetier in der Gattung der Weißzahnspitzmäuse. Die taxonomische Abgrenzung zu Populationen der Fraser-Weißzahnspitzmaus (Crocidura poensis) sollte in einer umfassenden Studie untersucht werden. Das Typusexemplar wurde am Fluss Como in Gabun gefunden.
Das Tier ist nach dem US-amerikanischen Naturforscher George Latimer Bates benannt.
Merkmale Diese mittelgroße Spitzmaus erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 72 bis 88 mm, eine Schwanzlänge von 52 bis 60 mm und ein Gewicht von 9 bis 15,5 g. Es kommen etwa 15 mm lange Hinterfüße vor und die Länge der Ohren ist 11 bis 12 mm. Die Haare der Oberseite sind an den Wurzeln grau und an den Spitzen schokoladenbraun, was ein dunkles schokoladenbraunes Aussehen erzeugt. Unterseits ist das Fell entsprechend gefärbt oder leicht heller. Beim braunen Schwanz ist der Unterschied zwischen der dunklen Oberseite und der hellen Unterseite etwas deutlicher. Im Oberkiefer liegen neben den Schneidezähnen je drei einspitzige Zähne. Der diploide Chromosomensatz wird aus 50 Chromosomen (2n=50) gebildet.
Verbreitung und Lebensweise Das Tier ist in Gabun, in Äquatorialguinea sowie in angrenzenden Regionen von Kamerun und der Republik Kongo verbreitet. Es lebt in ursprünglichen tropischen Regenwäldern bis 625 Meter Höhe. Ein Weibchen war im Februar mit zwei Embryos trächtig. Zur Nahrungswahl, zu den Aktivitätszeiten und zum sozialen Verhalten liegen keine Informationen vor.
Gefährdung Regional können sich Waldrodungen negativ auswirken. Die Bates-Weißzahnspitzmaus ist in geeigneten Habitaten nicht selten. Sie wird von der IUCN als nicht gefährdet (least concern) gelistet.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Weißzahnspitzmäuse