Idris Murtusowitsch Basorkin (, ; * in der Oblast Terek, Russisches Kaiserreich; † 31. Mai 1993 in Grosny, Tschetschenien, Russische Föderation) war ein sowjetischer Schriftsteller und Dramaturg inguschischer Abstammung.
Leben Basorkin wurde in eine Soldatenfamilie hineingeboren und schloss 1933 das Pädagogische Institut von Wladikawkas ab. Er arbeitete von 1938 bis 1944 als Dramaturg am Staatlichen inguschisch-tschetschenischen Theater. 1944 wurde Basorkin Mitglied der KP. Im Zuge der Deportation der Tschetschenen und Inguschen (1944) kam Basorkins Karriere zu einem jähen Ende und er wurde in die Kirgisische SSR verschleppt, wo er bis 1957 leben musste.
1957 konnte Basorkin nach Grosny zurückkehren. Zwei Jahre später erschien seine Novelle Arbeit und Rosen, die hauptsächlich auf der Biographie des tschetschenischen Tänzers Machmud Essambajew basiert und 1962 verfilmt wurde. 1973 wurde Basorkin unter dem Vorwurf des Nationalismus aus der KPdSU und dem sowjetischer Schriftstellerverband ausgeschlossen, sodass er keine Werke mehr veröffentlichen konnte. Erst in der Zeit der Perestroika wurde er wieder in die Partei aufgenommen.
Basorkin starb im Jahr 1993 in Grosny.
Basorkin verfasste seine Werke ausschließlich auf Russisch.
Werke (Auswahl) Тамара (1938) Капитан Ибрагимов (1941) Рождение ненависти [Die Geburt des Hasses] (1942) Операция (1949) Труд и розы [Arbeit und Rosen] (1959) Из тьмы веков [Aus der Dunkelheit der Jahrhunderte] (1968)
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:KPdSU-Mitglied Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Russe Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Mann