Giuliano Perin (* 1956 in Padua) ist ein italienischer Jazzmusiker (Vibraphon, Piano, Komposition).
Leben und Wirken Perin absolvierte eine klassische Musikausbildung und näherte sich dem Jazz, indem er Kurse und Seminare bei Ran Blake, Franco D’Andrea, Stefano Battaglia und Barry Harris besuchte. Weiterhin besuchte er Kurse an der Manhattan School of Music unter der Leitung von Harold Danko und Gary Dial und an der New School bei Dave Samuels.
Als Gewinner von Jazzwettbewerben begann Perin seine Konzerttätigkeit bereits in jungen Jahren. Er gründete die Elektro-Jazz-Gruppe Electrik Workshop, mit der er von 1989 bis 1993 auftrat, den von il Gazzettino ausgeschriebenen Wettbewerb gewann und eine CD mit dem Titel Right Up veröffentlichte. Daneben spielte er mit Musikern wie Gianni Basso, Andrea Pozza, Dado Moroni, Pietro Tonolo, Sandro Gibellini, Gianni Cazzola, Fabrizio Bosso, Claudio Roditi, Roy Hargrove, Paul Jeffrey, Tom Kirkpatrik, Ferenc Snétberger, Dave Samuels und Neil Leonard.
Ab 1998 leitet Perin zahlreiche Gruppen, vom Trio bis zum Sextett, mit denen Alben wie Into The Vibes, Flexibility, Passion & Reason, Coming Back, Pezzi di Luna, My Favourite Colours und Some Other Spring erschienen, die von der Kritik positiv gewürdigt wurden. Er spielt außerdem in der T. Monk Big Band unter der Leitung von Marcello Tonolo, mit der zwei Alben erschienen. Außerdem gründete er die Royal Big Band, mit der er abwechselnd Klavier- und Vibraphonkonzerte gibt und zwei CDs aufgenommen hat. Er begleitete auch den Sänger Leandro Barsotti, mit dem das Album Il Jazz nel burrone entstand, das er auf zahlreichen Konzerten und Sendungen der RAI präsentierte.
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