mini|hochkant|Jean-Paul Garraud (2024) Jean-Paul Garraud (* 27. Februar 1956 in Toulouse) ist ein französischer Politiker (RN), der 2019 zum Mitglied des Europäischen Parlaments gewählt wurde.

Leben Garraud studierte Rechtswissenschaften und wurde auf der École nationale de la magistrature in Bordeaux ausgebildet. Seine Richterpositionen waren Gerichte in La Rochelle, Toulouse, Les Sables-d’Olonne und Paris. Von 2012 bis 2019 war er Staatsanwalt am Berufungsgericht in Poitiers.

Politik Garraud war ab 2002 Mitglied der Union pour un mouvement populaire und ab 2015 deren Nachfolger Les Républicains. Von 2002 bis 2012 war er Abgeordneter in der französischen Nationalversammlung für den zehnten Wahlkreis in der Gironde. Das Mandat verlor er 2012 und konnte es auch bei der Wahl 2017 nicht zurückgewinnen. 2019 trat er aus der UMP aus und wurde bei der Europawahl in Frankreich 2019 als Unabhängiger über die Liste des Rassemblement National in das Europaparlament gewählt. 2021 wurde er in den Regionalrat von Okzitanien gewählt. Noch im selben Jahr war Garraud dem Rassemblement National beigetreten. Marine Le Pen erklärte ihn 2022 zu ihrem Schattenminister für Justiz. Garraud wurde bei der Europawahl in Frankreich 2024 wiedergewählt. Er ist Mitglied im Ausschuss für konstitutionelle Fragen.

Garraud gehört dem rechtskonservativen Think Tank Les Horaces an.

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Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Frankreich Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Richter (Frankreich) Kategorie:Mitglied des Rassemblement National Kategorie:UMP-Mitglied Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Frankreich) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann