mini|Große Synagoge (Bukarest, 2008)

Die Große Synagoge () in der rumänischen Hauptstadt Bukarest stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie dient heute als Museum.

Geschichte Aus Polen eingewanderte Juden erbauten von 1845 bis 1847 eine eigene Synagoge. Sie wurde im Laufe der Jahre mehrmals umgebaut. Diese Umbauten und Erweiterungen fanden u. a. 1865, 1903, 1909, 1931 statt. Nachdem sie vorher von Mitgliedern der Eisernen Garde verwüstet worden war, wurde sie 1945 wieder hergerichtet. 1992 wurde sie in ein Museum umgewandelt.

Architektur Das heutige Aussehen basiert besonders auf den Umbauten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ein Anbau entlang der Nordseite stammt aus den 1930er Jahren. Er verdeckt mit seinem Pultdach nahezu die ganzen Fenster auf dieser Seite.

Im Westen ist der Eingangsbereich mit drei Türen, wobei die beiden seitlichen zu den Treppen zur Frauenempore führen. Diese verläuft von der Nordseite in einem Bogen entlang der Westseite zur Südseite. Die Befensterung mit hohen Rundbogenfenstern befindet sich nur auf der Höhe der Empore in der ersten Etage, während der Hauptraum keine Fenster hat.

Die Decke besteht aus einem Tonnengewölbe, deren Verzierungen im Rokokostil aus dem Jahr 1936 stammen.

Die Bima befindet sich im Osten vor dem Toraschrein. Aristide Streja und Lucian Schwarz Synagogues of Romania Hasefer Publishing House, Bukarest 1997, S. 53–56. ISBN 973-9235-03-4. Daten, Beschreibung.

Siehe auch Choral-Tempel Liste von Synagogen in Rumänien

Einzelnachweise

Weblinks

Bilder (Centre for Jewish Art)

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