Alexander Schott (* 1969) ist ein deutscher Jurist und seit August 2026 Präsident des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig. Von 2000 bis 2026 war er im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) tätig, unterbrochen von der Funktion als Abteilungsleiter für Technische Aufklärung des Bundesnachrichtendienstes (BND) von 2017 bis 2022.
Leben Schott absolvierte von 1989 bis 1991 die Ausbildung zum Reserveoffizier unter anderem beim Fallschirmjägerbataillon 273 in Iserlohn und erreichte später den Dienstgrad Oberstleutnant der Reserve. Ab 1991 studierte er Rechtswissenschaft in Kiel und Lüttich und absolvierte ab 1997 das Rechtsreferendariat unter anderem an der Deutschen Botschaft Tel Aviv und im BMVg in Bonn.
2000 wurde Schott Rechtsberater und Wehrdisziplinaranwalt im Bereich des I. Deutsch-Niederländisches Corps in Münster, 2003 Referent Partner Engagement (Partnerschaft für den Frieden/Mittelmeer-Dialog) in der Defence Policy and Planning Division im NATO-Hauptquartier in Brüssel, 2003 Rechtsberater für internationale Angelegenheiten, Forschung und Entwicklung sowie NATO-Vergaberichtlinien beim Supreme Allied Commander Transformation, in Norfolk in Virginia, 2008 Grundsatzreferent für Humanitäres Völkerrecht BMVg in Berlin, 2009 Referent für Recht, Organisation und den Militärischen Abschirmdienst im Büro des Staatssekretärs im BMVg, 2011 Referent im Büro des Staatssekretärs und Projektoffizier für die Neuausrichtung Bundeswehr im BMVg in Berlin und ab 2012 Referatsleiter Organisation im Leitungsstab Organisation und Revision im BMVg in Berlin.
Von 2017 bis 2022 war Schott Abteilungsleiter für Technische Aufklärung (Auslandsaufklärung SIGINT, Cyberaufklärung und Cyberabwehr) im BND in Pullach im Isartal, wo er die Nachfolge von Wilfried Karl antrat, der die Abteilung kommissarisch geführt hatte.
2022 kehrte Schott in das BMVg zurück und wurde Unterabteilungsleiter A III und Forschungsdirektor BMVg, zuständig für Ausrüstung und Nutzung für Land, See, Luftverteidigung und Ressortforschung, in Berlin. 2024 wurde er Leiter des Forschungs- und Innovationshubs und Forschungs- und Innovationsdirektor BMVg im BMVg in Bonn und war bis Juli 2026 als Ministerialdirigent Unterabteilungsleiter IC II und Forschungs- und Innovationsdirektor BMVg in Berlin.
Seit August 2026 ist Schott der achte Präsident des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig.
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Einzelnachweise
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