Johann Christoph Grebenstein (auch Gräbenstein oder Gräfenstein; * Anfang des 18. Jahrhunderts in Bodenrode im thüringischen Obereichsfeld; † 31. Mai 1757 in Bamberg) war ein deutscher Orgelbauer des Barocks, der vor allem im Hochstift Bamberg wirkte.

Leben Johann Grebenstein heiratete am 5. November 1737 im oberfränkischen Kupferberg Maria Margaretha Fraaß,Heiratsmatrikel im Kirchenbuch von St. Vitus (Kupferberg), Signatur M1/8, S. 47. die am 9. Mai 1712 in Kupferberg getauft worden war.Kirchenbuch St. Vitus, Kupferberg, Signatur M1/3, S. 147. Im Folgejahr erfolgte die Einbürgerung in Bamberg sowie am 5. Mai die Taufe der ersten Tochter Anna Maria Margaretha.Kirchenbuch St. Martin (Bamberg), Signatur M7/18, Rückseite von S. 37. Zwei Söhne und sechs weitere Töchter sind bis 1754 in den Taufbüchern von St. Martin, Bamberg, verzeichnet. Ebenfalls dort findet sich mit Datum von 31. Mai 1757 die Sterbematrikel des Familienvaters, jedoch ohne Angabe des Lebensalters.Kirchenbuch St. Martin (Bamberg), Signatur M22/40, S. 130.

Grebensteins Mitarbeiter Johann Michael Schott (14. März 1733 – 18. November 1768),Taufmatrikel im Kirchenbuch St. Vitus, Kupferberg, Signatur M1/3, S. 229.Sterbematrikel im Kirchenbuch St. Martin (Bamberg), Signatur M22/40, S. 236. ein Vetter der Maria Margaretha Grebenstein,Anna Margaretha Schott, die Mutter von Johann Michael, ist eine geborene Fraaß. Vgl. Traumatrikel Kupferberg, Signatur M1/8, Rückseite von S. 43.H. Fischer, T. Wohnhaas: Historische Orgeln in Oberfranken. S. 35. führte die Bamberger Orgelwerkstatt fort.

Werke Folgende Orgeln führen Fischer und Wohnhaas im Lexikon süddeutscher Orgelbauer (siehe Abschnitt Literatur) auf den 1742 zum Bamberger Domorgelmacher ernannten Grebenstein zurück: 1733: St. Kilian, Scheßlitz 1735: St. Peter und Paul, Zapfendorf (I Manual / 8 Register) 1739: St. Laurentius und St. Sebastian, Bischwind (I/8) 1740: Mariä Geburt, Glosberg 1743: Dominikanerkirche Bamberg (II/22), Prospekt seit 1804 in St. Veit und Michael, Heiligenstadt i.Ofr. 1744: Aufseß, evangelische Schlosskirche (I/10) 1745: Winterchor der Klosterkirche auf dem Bamberger Michelsberg 1747: Steinberg Schlosskirche (I/7) 1749: St. Georg, Höchstadt a.d.Aisch 1751: St. Jakobus, Burgwindheim 1751: St. Martin, Eggolsheim, Vorgängerbau (I/12) 1752: Kreuzkapelle, Wiesentheid 1752: St. Kilian, Pretzfeld (ca. I/13) 1753: St. Gangolf, Bamberg (I/12) 1754: Basilika Gößweinstein (II/26) 1756: Mariä Geburt, Pettstadt (I/12)

Daneben werden ihm folgende Orgeln zugeschrieben: 1736: Heilige Drei Könige, Lauf bei Zapfendorf 1739: Klosterkirche Kronach 1739: St. Bonifatius, Brünnstadt um 1740: St. Martin, Alitzheim um 1740: Mariä Himmelfahrt, Mönchstockheim

Literatur

Weblinks

Orgeldatenbank Bayern: Arbeiten von Joh. Chr. Grebenstein, abgerufen am 11. August 2026

Einzelnachweise

Kategorie:Orgelbauer (18. Jahrhundert) Kategorie:Orgelbauer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1757 Kategorie:Mann