Rudolf von Webau († 7. April 1244 vermutlich in Merseburg) war von 1240 bis 1244 Bischof von Merseburg.
Leben Rudolf war in Webau in der Nähe von Weißenfels begütert. Er war möglicherweise ein Verwandter des Merseburger Domherrn Heinrich von Webau.
Er war Subdiakon und ist seit 1233 als Propst von Merseburg belegt. Er wurde am 1. Mai 1240 vom Domkapitel zum Nachfolger des verstorbenen Merseburger Bischofs Ekkehard Rabil gewählt. 1243 wurde Gottfried I. von Hohenlohe, ein Vertrauter von Kaiser Friedrich II., von Rudolf mit den Gütern des verstorbenen Albrecht von Rothenfels belehnt.
Rudolf starb, vermutlich in Merseburg, am 7. April 1244.
Literatur Monika Lücke: Rudolf von Webau. In: Erwin Gatz (Hrsg.): Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198 bis 1448. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-10303-3, S. 429 Otto Rademacher. Die Merseburger Bischofschronik. Übersetzt und mit Anmerkungen versehen. 2. Teil (1136 bis 1341). Merseburg 1907, S. 20–21 (Digitalisat Universitätsbibliothek Düsseldorf)
Kategorie:Bischof von Merseburg Kategorie:Dompropst Kategorie:Domherr (Merseburg) Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert) Kategorie:Geboren im 12. oder 13. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1244 Kategorie:Mann