Marcel Vollenweider (* 3. November 1961) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballschiedsrichter. Er ist heute unter anderem als Journalist tätig.
Leben Schiedsrichterkarriere Im Frühjahr 1991 musste Vollenweider eine Spielleitung der Partie in der dritthöchsten 1. Liga zwischen dem FC Nordstern Basel und dem FC Pratteln wegen heftiger Rückenschmerzen abbrechen. Die Basler lehnten die reglementskonform eingesprungene Assistentin Vroni Schluchter als Schiedsrichterin ab. Damit erhielten sie eine 0:3-Forfaitniederlage.
Im Januar 1992 wurde Vollenweider in die Nationalliga B befördert. Bereits im folgenden Sommer wurde er in die Nationalliga A qualifiziert.
Zum Sommer 2000 beendete er seine Karriere. Die NZZ schrieb zu diesem Anlass:
Vollenweider blieb der Schiedsrichterrei nach seinem Rücktritt weiterhin verbunden. Er war ab 2004 Mitglied im Zentralvorstand Schweizerischen Schiedsrichterverband (SSV), als er im November 2017 zum Nachfolger von Luigi Ponte gewählt wurde, der das Amt zuvor 13 Jahre ausgeübt hatte. Er ist ausserdem Chefredaktor des verbandseigenen Schweizer Schiedsrichter. Seit 2025 arbeitet er auch in der Redaktion des OFV Info des Ostschweizer Fussballverbands mit.
Berufliche Karriere Vollenweider war Reallehrer und engagierte sich auch hier über seinen reinen Berufsauftrag hinaus. Er wurde von der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich für die Amtszeit 1997–2001 als Berater für Schulpfleger in Zusammenhang mit Sportanlagen bestellt. Bis 2009 war Vollenweider Mitglied der Primarschulpflege Rüti. Er ist unter anderem als Journalist und Fotograf für den Zürcher Oberländer tätig.
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Einzelnachweise
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