Oase ist ein Spielfilm von Jannis Lenz aus dem Jahr 2026. Das Drama handelt von drei jugendlichen Außenseitern, die nach einem Streit in der Schule Zuflucht in der Natur suchen. Die Hauptrollen übernahmen Florian Geißelmann, Anton Petzold und Mathilda Smidt. Die Uraufführung der deutsch-österreichischen Koproduktion fand Anfang September 2026 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig im Orizzonti-Wettbewerb statt. Hier gewann der Film den Großen Preis der Jury Bisato D'Oro der unabhängigen Filmkritik. Ein Kinostart in Deutschland ist für Anfang Februar 2027 vorgesehen.
Handlung Der Jugendfilm über das Thema Mobbing stellt drei Außenseiter in den Mittelpunkt. Eines Tages taucht im Internet ein virales Video auf, in dem ein Schüler seine Klassenkameraden bedroht. Die Schule gerät daraufhin in eine Spirale eskalierender Gewalt. Auf Drängen von Lehrern und Eltern suchen die drei Außenseiter Zuflucht in einem nahegelegenen Wald. Dort schaffen sich die Jugendlichen eine eigene Welt aus Ritual und Spiel. In diesem Raum werden Wunden offenbart und Grenzen neu definiert.„Freaks“ im Endspurt. In: the-spot-mediafilm.com, 20. Mai 2026 (abgerufen am 30. Juli 2026).OASE | Biennale Cinema 2026. In: wefadetogrey.de, 24. Juli 2026 (abgerufen am 30. Juli 2026).Oase. In: thirdpicture.com (abgerufen am 30. Juli 2026).
Entstehungsgeschichte Stab, Besetzung und Dreharbeiten Oase (Arbeitstitel: Freaks) ist das Spielfilmdebüt des preisgekrönten deutschen Kurz- und Dokumentarfilmregisseurs Jannis Lenz. Das Drehbuch verfasste er gemeinsam mit Kameramann Alexander Dirninger. Die Hauptrollen übernahmen die jugendlichen Darsteller Florian Geißelmann, Anton Petzold und Mathilda Smidt. Zum Schauspielensemble gehörten außerdem Mikke Rasch, Moritz Hoyer, Godehard Giese, Britta Hammelstein, Ioana Iacob, Ahmet Simsek, Sebastian Rudolph und Neshe Demir.Oasis. In: jannislenz.com (abgerufen am 30. Juli 2026).
Die Dreharbeiten fanden von April bis Anfang Juli 2025 in Stuttgart, Karlsruhe und der Eifel statt. Insgesamt waren 27 Drehtage veranschlagt. Für die Filmmusik zeichnete Benedikt Palier verantwortlich, mit dem Regisseur Lenz bereits an seinem Dokumentarfilm Soldat Ahmet (2021) zusammengearbeitet hatte.
Produktion und Filmförderung Produziert wurde Oase von der deutschen Zeitgeist Filmproduktion (Markus Kaatsch und Nina Poschinski) in Koproduktion mit der österreichischen Wega Film (Christian Bachmann, Veit Heiduschka und Julia Heiduschka) und der deutschen Third Picture (Alexandra Rilli).
Bis 2025 erhielt das Filmprojekt mehr als 1,8 Millionen Euro an Fördergeldern zur Produktionsförderung. Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) unterstützte die Herstellung von Oase mit über 458.000 Euro. Weitere Geldgeber waren die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit 500.000 Euro, die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) mit 300.000 Euro, die Film- und Medienstiftung NRW mit 170.000 Euro und das Österreichische Filminstitut (ÖFI) mit 416.900 Euro.
Veröffentlichung Die Weltpremiere von Oase (internationaler Titel: Oasis) erfolgt am 6. September 2026 im Rahmen des 83. Internationalen Filmfestivals von Venedig.La Biennale di Venezia / Calendario delle proiezioni per il pubblico della 83. Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica. In: labiennale.org (abgerufen am 8. August 2026; PDF-Datei). Der Beitrag wurde in den Orizzonti-Wettbwerb aufgenommen.Oase (Oasis). In: labiennale.org (abgerufen am 30. Juli 2026). Die asiatische Premiere wird einen Monat darauf beim Busan International Film Festival im Flash Foward-Wettbewerb stattfinden. Die österreichische Premiere findet bei der Viennale 2026 statt.
Ein regulärer Kinostart in Deutschland findet am 4. Februar 2027Oase. In: filmstarts.de (abgerufen am 30. Juli 2026). im Verleih von Mindjazz Pictures statt. (abgerufen am 30. Juli 2026).
Auszeichnungen Jannis Lenz wurde mit Oase in den Wettbewerb der Nebensektion Orizzonti der Filmfestspiele von Venedig eingeladen.
Festival Kategorie Resultat Person Venedig (2026) Premio Orizzonti – Bester Film Nominiert Venedig (2026)Großer Preis der Jury Bisato D'OroGewonnenJannis Lenz
Weblinks
Filmprofil auf der Webseite des Regisseurs (englisch)
Festivalprofil von Venedig (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Österreichischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Jugendfilm Kategorie:Mobbing im Film