Leonid Michailowitsch Dorenski (, 1910–1962) war ein sowjetischer Fotograf.
Wirken Leonid Dorenski begann bereits in den 1930er Jahren, als Fotojournalist zu arbeiten.Sergej Alexandrowitsch Morozow (Сергей Александрович Морозов), Sowjetische Kunstfotografie: 1917–1957 (Советская художественная фотография : 1917—1957), Verlag: Iskusstwo (Искусство), 1958, S. 132, online Er ist als Fotograf des deutsch-sowjetischen Krieges (1941–1945) bekanntgeworden.Kriegsfotos von Dorenski wurden beispielsweise abgedruckt in Heinz Bergschicker, Der zweite Weltkrieg. Eine Chronik in Bildern. 5. Auflage (56.–70. Tausend), Deutscher Militärverlag, Berlin (Ost) 1968 (5 Fotos) und in Reinhard Rürup (Hrsg.), Der Krieg gegen die Sowjetunion 1941–1945. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion. Argon-Verlag, Berlin 1991, Copyright Berliner Festspiele GmbH, ISBN 3-87024-188-8, Foto Nr. 237 auf S. 245, BU: „Deutsche Kriegsgefangene bei Odessa, 1944“ Dorenski arbeitete als Bildberichterstatter für das am 24. Juni 1941, zwei Tage nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion, gegründete Sowjetische Informationsbüro (Sovinform; Советское Информационное Бюро), einen Vorläufer der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Er war als Kriegsfotograf bei der Militär-Zeitung der 50. Armee namens Разгромим врага (Rasgromim wraga, Wir werden den Feind vernichten) tätig.Irina Tren (Ирина Трень), Zeitung der 50. Armee „Wir werden den Feind vernichten“. In: Вдохиовение (Inspiration), Zeitschrift des Zentralisierten Bibliothekssystems, Nr. 1 (15) 2020, S. 54ff., S. 55, online Fotos von Dorenski wurden auch in der Zeitung Вечерняя Москва (Wetschernjaja Moskwa, etwa: Moskau am Abend) gedruckt.Maria Raevskaya (Мария Раевская), Im Staatlichen Verteidigungsmuseum Moskaus wurde die Ausstellung „Die Stadt, die nicht kapitulierte“ eröffnet (В Государственном музее обороны Москвы открылась выставка «Город, который не сдался»), in: Вечерняя Москва (Wetschernjaja Moskwa), 25. Februar 2026, online
Nach dem deutsch-sowjetischen Krieg arbeitete Dorenski in der Bildredaktion der russischen Nachrichtenagentur TASS, bei der Tageszeitung Iswestija und bei der Nachrichtenagentur Agentstwo Petschati Nowosti (APN / АПН),siehe: RosFoto (РОСФОТО), staatliches Museums- und Ausstellungszentrum für Fotografie der Russischen Föderation, Sammlung der Vorträge der Konferenz „Fotografie im Museum“ (Сборник докладов конференции «Фотография в музее»), aus Anlass des 75. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs, Sankt Petersburg 2002, online. Im Zusammenhang mit dieser Konferenz „Fotografie im Museum“ hat RosFoto Kurzbiographien sowjetischer Kriegsfotografen zusammen- und online gestellt. Auf S. 1 dieser Kurzbiographien-Sammlung steht (maschinell aus dem Russischen übersetzt): »Leonid Michailowitsch Dorenski (1910–1962) Fotojournalist bei TASS, der Zeitung „Iswestija“ und der APN.« einem Vorläufer der 1992 gegründeten RIA Novosti. Er war auch Sportfotograf. Dorenski starb 1962; seine Grabstätte befindet sich auf dem Wagankowoer Friedhof in Moskau.Foto: Grabstein Leonid Mihajlovich Dorenskij, online
Galerie: Kriegsfotos
Galerie: Sportfotos
Werke Доренский Л. (Dorenski L.) Фотографирование спорта (Sport-Fotografie), Verlag Искусство (Iskusstwo), 1955 Л. М. Доренский (L. M. Dorenski), Динамичность фотокадра (Die Dynamik des Bildausschnitts oder Die Dynamik des Fotobildes), Verlag Искусство (Iskusstwo), 1962, Reihe Библиотека фотолюбителя („Bibliothek des Fotoamateurs“), Heft 27 Zahlreiche Fotos von Leonid Dorenski verwahrt das Russische staatliche Archiv für Film- und Fotodokumente (RGAKFD ; РОССИЙСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ АРХИВ КИНОФОТОДОКУМЕНТОВ), siehe: elektronischer Fotokatalog des RGAKFD unter https://photo.rgakfd.ru/object/38900
Literatur RosFoto (РОСФОТО), staatliches Museums- und Ausstellungszentrum für Fotografie der Russischen Föderation, Sammlung der Vorträge der Konferenz „Fotografie im Museum“ (Сборник докладов конференции «Фотография в музее»), aus Anlass des 75. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs, Sankt Petersburg 2002, Kurzbiographien sowjetischer Kriegsfotografen, S. 1, online In dem Buch: Sergej Alexandrowitsch Morozow (Сергей Александрович Морозов), Sowjetische Kunstfotografie: 1917–1957 (Советская художественная фотография : 1917—1957), Verlag: Iskusstwo (Искусство), 1958, wird L. Dorenski auf den S. 132, 151 und 210 erwähnt. Ein Foto von Dorenski, »Nächtliche Getreideernte auf den Neulandflächen Kasachstans. 1955«, ist auf S. 135 abgedruckt, online Alters Auction (Auktionshaus), Lot 641, »Доренский Л.М. Фотография «Грузинская национальная игра «Цхен-бурти». 1952.», (»Dorensky, L. M. Foto: „Das georgische Nationalspiel ‚Tskhen-burti‘“. 1952.«), online Foto des Grabsteins auf bozaboza.ru, »Fotojournalist und Fotokünstler Leonid Michailowitsch Dorenski, 1910–1962« (Фотокорреспондент, фотохудожник Доренский Леонид Михайлович 1910-1962 гг), online
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Einzelnachweise
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