mini|Das Gebiet der British-Columbia-Synode (grün) Die British-Columbia-Synode () ist eine Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kanada (ELCIC). Ihr Gebiet umfasst die kanadische Provinz British Columbia. Die Synode wird seit 2021 von Bischöfin Kathy Martin geleitet.
Geschichte Die British-Columbia-Synode entstand 1986, als sich die Evangelisch-Lutherische Kirche von Kanada (ELCC) mit der kanadischen Sektion der Lutherischen Kirche in Amerika (LCA) vereinigte und zur ELCIC wurde. Dabei wurde das Gebiet der Kirche neu aufgestellt und fünf Synoden entstanden. Die Synode steht damit in der Tradition der ehemaligen West-Kanada-Synode der LCA sowie der historischen West-Kanada-Synode der ULCA. Zum ersten Bischof der Synode wurde Marlin Aadland gewählt. Sein Nachfolger wurde 1998 Raymond Schultz, der 2001 noch vor Ende seiner Amtszeit zum Nationalbischof der ELCIC ernannt wurde. Auf ihn folgte Gerhard Preibisch, der 2010 von Greg Mohr abgelöst wurde. 2021 wurde mit Kathy Martin erstmals eine Frau an die Spitze der Synode gewählt.
Organisation Die Synode umfasst 47 Gemeinden. Besonders in ländlichen Gebieten gibt es mehrere Unionsgemeinden, die auch zur Anglikanischen Kirche von Kanada gehören. Die Synode gliedert sich in 4 synod regions, denen jeweils ein Dekan vorsteht.
Oberstes Organ der Synode ist die Synodalversammlung (synod convention), die alle drei Jahre zusammenkommt. Sie wählt den Synodalrat (synod council), der die Geschäfte der Synode führt, sowie den Bischof als leitenden Geistlichen. Die Amtszeit des Bischofs ist auf sechs Jahre ausgelegt, wobei eine Wiederwahl möglich ist. Die Verwaltung der Synode hat ihren Sitz in New Westminster.
Bischöfe 1986–1998: Marlin Aadland 1998–2001: Raymond Schultz 2001–2010: Gerhard Preibisch 2010–2021: Greg Mohr seit 2022: Kathy Martin
Weblinks Website der British-Columbia-Synode
Einzelnachweise
BritishColumbia Kategorie:Religion (British Columbia) Kategorie:New Westminster Kategorie:Bistumsgründung 1986