Rafaël Koerner (* um 1985) ist ein französischer Jazzmusiker (Schlagzeug).

Wirken Koerner schloss seine Studien am Konservatorium in Bourg-La-Reine 2005 ab. Im selben Jahr wurde er beim Wettbewerb der Europäischen Jazzschulen als „bester Solist“ ausgezeichnet.

Koerner gehörte von Anfang an zu Frédéric Maurins Jazzorchester Ping Machine, mit der mehrere Alben wie Club 189 (2007), Random Issues (2009) oder Easy Listening (2016) entstanden. Auch war er Gründungsmitglied in Julien Soros Big Four, im Chicken' Fate 4tet und der Anti-Rubber-Factory um Yoram Rosilio. Maurin holte ihn in seine Ausgabe des Orchestre National de Jazz mit den Programmen Dancing in Your Head(s), Rituels, Dracula, Ex-Machina (in Zusammenarbeit mit Steve Lehman) sowie Yeux (in Zusammenarbeit mit dem Ensemble intercontemporain). Mit der Flötistin Fanny Ménégoz bildete er 2017 das Duo Dune, das 2021 das Album Voyage au creux d'un arbre bei Neuklang veröffentlichte, ist aber auch auf ihrem Album Cagoules et décalcomanies (2025, mit Théo Girard und Nicolas Stephan) zu hören. Er ist zudem Teil des The Other Side Orchestra von Delphine Deau und Julien Soro. Weitere Aufnahmen entstanden mit dem Matthieu Rosso Red Quartet und mit Tikkun.

Koerner lehrt außerdem in der Jazzabteilung des Städtischen Konservatoriums von Ivry.

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Einzelnachweise

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