Hit and Run – Abstecher in die Hölle (Originaltitel: Hit and Run) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2009. Er handelt von einer jungen Frau, die nach einer Unfallflucht (englisch: hit and run) vom Unfallopfer verfolgt wird.
Handlung
Die Studentin Mary Murdock verlässt eine Party wegen Übelkeit vorzeitig und enttäuscht damit ihren Freund Rick. Auf der Heimfahrt hört sie Eddie the Spaz im Radio. Sie verursacht auf der dunklen Straße betrunken einen Autounfall. Zuhause in der Garage entdeckt sie einen blutenden Mann an der Stoßstange ihres Jeeps.
Sie ruft nicht den Notruf, aber versucht den Mann anzusprechen und ihm zu helfen. Als der Mann sie jedoch angreift, schlägt sie ihn in Panik mit einem Golfschläger nieder. Um den Unfall zu vertuschen, fährt sie mit der Leiche in den Wald hinter der Clover Road und vergräbt sie.
Am nächsten Morgen wischt Mary die Blutspuren weg. Als sie zur Werkstatt fährt, um die Stoßstange reparieren zu lassen, wird sie von einem Polizisten beobachtet. Nachdem sie die Papageien der Großmutter vom Flughafen abgeholt hat, fährt sie beunruhigt in den Wald und kracht das Auto absichtlich gegen einen Baum, um die kaputte Stoßstange durch einen größeren Schaden zu verdecken.
Zuhause erfährt sie aus den Nachrichten, dass der unter einer bipolaren Störung leidende Kindergärtner Timothy Emser vermisst wird. Es ist der Mann, den sie überfahren hat. Anschließend passieren seltsame Dinge im Haus und Mary wird paranoid. Rick kommt zu ihr und sie gesteht ihm, was passiert ist. Als er erfährt, dass Mary die Leiche in einer Decke aus dem Auto vergraben hat, bittet sie ihn, die Decke im Wald zu holen. Sie fährt ihm nach und sieht schockiert, dass nun statt Emser Rick tot im Wald liegt.
Emser hat überlebt und beginnt, sich an Mary zu rächen. Die Papageien nerven die Studentin zusätzlich. Sie fällt die Treppe hinunter auf einen Schraubenzieher, bevor Emser sie angreift. Sie wird bewusstlos und ist später mit einer Lichterkette an die Stoßstange gefesselt. Er fährt so durch die Nacht und tötet dabei einen Tankwart, der die Polizei alarmieren wollte.
Dann fährt er zu sich nach Hause und lässt Mary gefesselt in der Garage zurück. Gegenüber seiner Frau Jane tritt er verwirrt und aggressiv auf. Als sein Sohn Andy Mary entdeckt und Jane ruft, tötet Emser seine Frau mit einer Heckenschere.
Anschließend bringt er Mary in den Wald, um sie neben Ricks Leiche abzulegen. Dabei schneidet er die Stoßstange ab und lässt die Studentin gefesselt. Mary gelingt es jedoch, ihm den Stecker der Lichterkette ins Auge zu stoßen und zu entkommen. Als Emser sich vor ihr auf die Straße stellt, überfährt sie ihn absichtlich.
Sie wacht am nächsten Morgen auf einer einsamen Straße auf und fährt zu einer Autowerkstatt. Während sie sich dort wäscht, entdeckt der Mechaniker unter dem Auto Emsers Leiche, die dort hängengeblieben war. Die Polizei nähert sich und es bleibt offen, ob Emser nun endgültig tot ist.
Rezeption Für den Filmdienst ist es ein „effektvoll inszenierter Psychothriller ohne viel Logik, dem es kaum gelingt, die Motivationen seiner Figuren nachvollziehbar zu machen“.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2009 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Horrorfilm