David Giesel (* 1996 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Jazz- und Improvisationsmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Leben und Wirken Giesel, der in Feldkirch im Breisgau aufwuchs, war als Kind von den Rhythmen von AC/DC und Angus Young fasziniert. Im Alter von 10 Jahren erhielt er erstmals Schlagzeugunterricht. Als Jugendlicher spielte er zunächst im örtlichen Musikverein, später in der Skyline Big Band in Freiburg, wo er seine Liebe zum Jazz entdeckte. In dieser Zeit nahm er Unterricht bei Matthias Daneck und Daniel Mudrack. Ab 2018 absolvierte er ein Jazz-Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Eckhard Stromer und Fabian Arends, um ab 2023 am Jazzcampus Basel bei Jeff Ballard, Jorge Rossy, Paulo Almeida, Larry Grenadier und Guillermo Klein mit dem Master abzuschließen.
Während seines Studiums gehörte Giesel zu den Bands von Lukas Wögler, Simon Bremen und Noah Diemer, mit denen er mehrere Alben veröffentlichte. Weiterhin arbeitete er mit Jim McNeely, Philip Dizack und Volker Engelberth. Er gründete das Kollektiv Larceny, das nach der EP Shapes (2021) das Album Crosscurrent (2023) veröffentlichte und in Deutschland (etwa als Vorband für Gregory Porter bei den Jazzopen Stuttgart), der Schweiz und auf den Färöer-Inseln spielte. Mit seinem Quartett, zu dem der schwedische Gitarrist Albin Ormegard, Moritz Langmaier an Piano und Keyboards sowie Tommy Fuller am Kontrabass gehören, veröffentlichte er 2026 sein mit Paulo Almeida produziertes Debütalbum Echoes of the Unknown bei Double Moon Records. 2026 erhält Giesel das Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Musik.
Preise und Auszeichnungen 2025 gewann Giesel den Jazzopen-Playground-Wettbewerb mit dem von ihm gegründeten Kollektiv Larceny.
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Einzelnachweise
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