mini|Reste der Cong Abbey Cong Abbey () ist die Ruine eines Augustinerklosters im Dorf Cong (irisch Conga) im County Mayo. Die Niederlassung der Augustiner-Chorherren wurde 1542 aufgelöst und verfiel dann.

Geschichte Cong Abbey soll auf eine Kirchgründung Anfang des 7. Jahrhunderts (möglicherweise 624?) durch den heiligen Féichin zurückgehen.Mayo-Ireland.ie: Cong Abbey Um 1114 brannte ein späteres Gebäude ab und der Hochkönig Tairrdelbach Ua Conchobair gründete die Abtei um 1135 neu. 1137 wurde die Abtei erneut beraubt. 1138 wurde sie erneut von Tairrdelbach aufgebaut und in die Hände der Augustiner-Chorherren gegeben. Sein Sohn, der Hochkönig Ruaidrí Ua Conchobair, lebte die letzten Jahre seines Lebens im Kloster und stiftete noch vor seinem Tod einige Gebäude.Ancient-History-Sites.com: Cong Abbey Darüber hinaus berichten die Annalen der vier Meister, dass 1150 hier Muireadhach Ua Dubhthaigh, der Erzbischof von Connacht und Tuam, starb. Sein Tod ist auf dem Cross of Cong, das um 1125 entstand und in der Cong Abbey aufbewahrt wurde, eingraviert. Das Cross of Cong befindet sich heute im Nationalmuseum in Dublin. 1203 wurde das Kloster erneut zerstört.

1307 wurde Cong Abbey wieder aufgebaut und zu Ehren der Heiligen Maria geweiht. Mit der Auflösung der englischen Klöster wurde auch Cong Abbey aufgelöst und verfiel.Visit Galway: Cong Abbey

Als letzter nomineller Abt gilt Patrick Prendergast, Priester im Kirchspiel von Cong, bis zu seinem Tod 1829. Er bewahrte das Cross of Cong. Nach dem Tod Prendergasts wurde es zunächst an die Royal Irish Academy verkauft. Ab 1855 begann eine Restaurierung der Abtei, die von Benjamin Guinness, der auch das nahe gelegene Ashford Castle gekauft hatte, finanziert wurde.

Architektur Die Abtei und die Klosterkirche gehören zu den besten Beispielen der gotischen Architektur und der gotischen Steinmetzkunst in Irland. Einige Reste datieren auf die Zeit vor dem 12. Jahrhundert zurück. Die in der Abtei befindliche Skulptur zeigt normannische Züge. Eine Besonderheit ist das Fischerhaus, das sich inmitten des River Cong aus dem nahen Lough Corrib. Über die eingelassene Falltür war es unproblematisch, die Fische aus dem Fluss zu fangen. Eine Leine ließ die Klosterküche wissen, dass ein frischer Fischfang nahte.

Die Bauten werden heute als National Monument vom Office of Public Works betreut. Die Ruinen können besichtigt werden.

Bilder

Literatur Wolfgang Metternich: Kunstdenkmäler in Irland. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. 2003. ISBN 978-3-534-14909-4.

Weblinks

Our Irish Heritage: Cong Abbey

Einzelnachweise

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