Uwe Petzold (* 14. Juli 1959) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der Oberliga, spielte er für den FC Karl-Marx-Stadt.

Sportliche Laufbahn Uwe Petzold absolvierte ab 1973 seine fußballerische Ausbildung beim FC Karl-Marx-Stadt, einem Fußballclub im Gefüge dieses Sports in der DDR. In der Oberliga feierte er in der Spielzeit 1977/78, vor der ihm der Sprung in den Erstligakader gelang, mit elf Einsätzen seinen Einstand im überregionalen Männerfußball des sogenannten Arbeiter- und Bauernstaates. Petzolds Oberligadebüt fand am 18. Februar 1978 statt, dem Rückrundauftakt. Im Auswärtsspiel beim FC Vorwärts Frankfurt/Oder, das die Karl-Marx-Städter mit 2:1 gewannen, spielte er die kompletten 90 Minuten an der Seite des zweiten FCK-Debütanten Peter Mäthe. Ex-DDR-Nationalspieler Jürgen Nöldner, inzwischen Journalist, kommentierte im Fachblatt fuwo – Die neue Fußballwoche den Doppeleinstand wie folgt: „Die Youngster Mäthe und Petzold, vorher sicher Unsicherheitsfaktoren im Plan, paßten sich nämlich in das FCK-Gefüge ein.“Jürgen Nöldner: Talentierte Youngster mischten munter mit. In: fuwo – Die neue Fußballwoche. 21. Februar 1978, Seite 6.

Der 1,77 Meter große Angreifer traf in insgesamt 36 Einsätzen im ostdeutschen Oberhaus für die Himmelblauen einmal ins gegnerische Netz. Sein Premieren- und damit auch Abschiedstreffer gelang ihm in der Saison 1980/81. Am vorletzten Spieltag der Hinrunde, ausgetragen am 22. November 1980, gelang Petzold beim 1:1-Remis zu Hause gegen die BSG Sachsenring Zwickau das Führungstor gegen den langjährigen DDR-Nationaltorwart Jürgen Croy.

In der Spielzeit 1982/83 gab er mit seinem 36. Erstligapunktspiel, der gleichzeitig seinen einzigen Einsatz in dieser Serie darstellte, seinen Oberligaausstand. Beim 5:0-Heimsieg der Karl-Marx-Städter gegen den 1. FC Union Berlin am 5. Spieltag wurde er für die finalen zwölf Minuten der Partie eingewechselt.

Im Spieljahr 1983/84 lief der gelernte Maschinenbauer in der Liga für die BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt auf. Danach spielte der Fußballer nicht mehr in den beiden höchsten Spielklassen des DDR-Fußballs.

Trainerlaufbahn Im Jahr 2000 fungierte er beim Heckert-Nachfolger VfB Chemnitz als Trainer. Die Elf spielte damals in der viertklassigen Oberliga.

Literatur Hanns Leske: Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon. AGON Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, Seite 374.

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Einzelnachweise

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