Jakob Hildenbrand (* 20. Mai 1860 in Maikammer; † 27. Juni 1933 in Speyer) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Domkapitular sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Jakob Hildenbrand absolvierte nach dem Abitur ein Theologiestudium und war nach seiner Priesterweihe als Seelsorger in verschiedenen Pfarreien in der Pfalz eingesetzt. Am 2. Mai 1898 wechselte er von der Dreifaltigkeitskirche Ludwigshafen, die er kurz nach der Errichtung am 6. Oktober 1891 übernommen hatte, als Pfarrer zur Pfarrei St. Ludwig in Ludwigshafen.
Am 16. Oktober 1898 wurde ihm in seiner Funktion als Stadtpfarrer und Distriktsschulinspektor die Durchführung des katholischen Religionsunterrichts am Humanistischen Gymnasium in Ludwigshafen am Rhein übertragen. Zuvor war er als Religionslehrer an der Königlichen Realschule in Ludwigshafen eingesetzt.
1914 wurde er zum Kapitular am Speyerer Dom ernannt.
Hildenbrand engagierte sich in der Politik, trat der Bayerischen Volkspartei bei und stand bei den Landtagswahlen 1919 auf der Wahlvorschlagsliste der BVP. Im Stimmkreis Speyer, Neustadt an der Haardt-Edenkoben wurde er in den Landtag gewählt, wo er in verschiedenen Ausschüssen bis 1928 tätig war. Zudem war er Kreistagsmitglied im Landkreis Ludwigshafen am Rhein.
Auszeichnungen 1929 päpstlicher Hausprälat
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 3. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
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