Schrobsdorf war eine mittelalterliche Siedlung nordöstlich von BoßdorfPeter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 404), heute ein Ortsteil der Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Die ehemalige Feldmark lag nach Angaben der älteren Literatur etwa eine halbe Stunde nordöstlich von Boßdorf am Weg nach Lobbese, das heute ein Ortsteil der Stadt Treuenbrietzen im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg ist.

Geschichte 1549 wurde die Wüstung als Schrabstorff erwähnt. 1592 erscheint er als Schrabsdorff wüste, 1861 als Schrobsdorf.

Die Wüstung gehörte zum Gut Boßdorf. 1549 wurde Schrobsdorf bereits als wüste Dorfstätte bezeichnet und dürfte zu diesem Zeitpunkt schon seit längerer Zeit verlassen gewesen sein. 1592 besaßen auf der ehemaligen Feldmark von Schrobsdorf der Schulze von Boßdorf zwei wüste Hufen, zwei Zweidorfhufner jeweils drei wüste Hufen, drei Dreidorfhufner jeweils zwei wüste Hufen sowie zwei Vierdorfhufner jeweils eine wüste Hufe. Insgesamt umfasste die Feldmark damit 16 wüste Hufen. Die Feldmark ging später vollständig in der Gemarkung von Boßdorf auf. Eine Wiederbesiedlung des Ortes erfolgte nicht.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 405)

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 404 und 405)

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Niemegk Kategorie:Ersterwähnung 1549