Bertrando Savelli (auch Bertrand, Bertino oder Bartolomeo; * im 12. Jahrhundert in Rom; † 9. Februar 1223 oder 1222 in Spanien) war ein italienischer Kardinal der Römisch-katholischen Kirche.

Leben Bertrando entstammte dem alten und einflussreichen römischen Adelsgeschlecht der Savelli. Zu seinen Verwandten zählten Papst Honorius IV. (1285–1287) sowie die Kardinäle Giovanni Battista Savelli (1480), Giacomo Savelli (1539), Silvio Savelli (1596), Giulio Savelli (1615), Fabrizio Savelli (1647) und Paolo Savelli (1664).

Im Konsistorium vom Dezember 1216 wurde er von Papst Honorius III. zum Kardinalpriester mit der Titelkirche Santi Giovanni e Paolo ernannt. Am 18. Januar 1217 unterzeichnete er eine päpstliche Bulle.

Er wirkte als Apostolischer Legat in Frankreich, wo er mehrere Jahre verbrachte; am 10. Februar 1217 erwähnte Papst Honorius III. seine Legation lobend im Zusammenhang mit Erzbischof Hugo von Arles.

Bertrando Savelli starb am 9. Februar 1223 (oder 1222) noch jung in Spanien, wohin er als päpstlicher Legat entsandt worden war.

Literatur

Weblinks

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