mini|Tā-Hā Tā-Hā () ist die 20. Sure des Korans. Sie enthält 135 Verse und wurde nach der islamischen Überlieferung Mohammed in Mekka offenbart.Theodor Nöldeke, Geschichte des Qorân, Verlag der Dieterichschen Buchhandlung, Göttingen 1860, S. 47. Die Sure ist nach ihrem ersten Vers benannt, der lediglich die Buchstaben Ṭā' und Hā' enthältDer Koran, Sure 20, Vers 1. (siehe geheimnisvolle Buchstaben). Vorkommende Motive sind die Berufung Mose zum Propheten,Der Koran, Sure 20, Vers 10 ff. der Auszug aus Ägypten des Volkes Israel und das Durchschreiten des Roten Meeres.Der Koran, Sure 20, Vers 77 f. Außerdem wird die Anbetung des Goldenen KalbesDer Koran, Sure 20, Vers 88 f. sowie der SündenfallDer Koran, Sure 20, Vers 120 ff. thematisiert.

Einzelnachweise

Literatur Friedmann Eißler: Gott und Mensch im Offenbarungsgeschehen. Gottes Anrede und die Gestalt des Mose/Musa. In: Hansjörg Schmid, Andreas Renz, Jutta Sperber (Hrsg.): Heil in Christentum und Islam. Erlösung oder Rechtleitung? Theologisches Forum Christentum – Islam, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stuttgart 2004, ISBN 3-926297-93-X, S. 39–54. Angelika Neuwirth: Eine ‚religiöse Mutation der Spätantike‘: Von tribaler Genealogie zum Gottesbund. Koranische Refigurationen pagan-arabischer Ideale nach biblischen Modellen. In: Almut-Barbara Renger, Isabel Toral-Niehoff (Hrsg.), Genealogie und Migrationsmythen im antiken Mittelmeerraum und auf der arabischen Halbinsel (Berlin Studies of the Ancient World). Berlin 2014, S. 203–232.

Weblinks Sure 20: Text, Übersetzung und kursorischer Kommentar im Corpus Coranicum

Taha