Jochen Förster (* 7. November 1942 in Zwickau) ist ein ehemaliger Kanute der Deutschen Demokratischen Republik, der im Kanuslalom und Wildwasserrennsport aktiv war.

Sport Bei den Olympischen Spielen 1972 in München trat er im Einer-Canadier an und paddelte auf Rang 4. Das Münchner Olympia-Attentat erlebte er als Augenzeuge vom gegenüberliegenden Gebäude aus mit. Bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften gewann er eine Medaille in jeder Kategorie: 1965 in Spittal an der Drau kam er mit Gert Kleinert und Manfred Schubert in der Mannschaft auf den dritten Platz; 1967 in Lipno nad Vltavou errang er mit Jürgen Köhler und Manfred Schubert die Silbermedaille und endlich 1971 in Meran mit Wulf Reinicke und Jürgen Köhler die Goldmedaille. Bei den Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften 1965 in Spittal konnte er eine Goldmedaille und 1967 in Špindlerův Mlýn eine Silbermedaille erringen. Bei den DDR-Meisterschaften errang er 1967, 1970 und 1971 die Titel, sowie mit dem Team des SC DHfK Leipzig die Teamtitel 1965, 1966, 1969 und 1972. Später studierte Förster Bootsbau in Leipzig and war verantwortlich für die Konstruktion von superschnellen Kanus in der DDR. Bis zur Deutschen Wiedervereinigung war er Leiter des Betriebes Halle-Saale Faltbootbau.

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Einzelnachweise

Kategorie:Kanute (DDR) Kategorie:Weltmeister (Kanu) Kategorie:DDR-Meister (Kanu) Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972 Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Mann