Reinhold von Heinz (* 25. November 1861 in Berlin; † 8. Februar 1939) war ein deutscher Regierungs- und Landrat.

Herkunft und Leben Reinhold von Heinz war ein Sohn von Carl Albert August von Heinz (1818–1867), königlich preußischer Oberstleutnant und Hofmarschall des Kronprinzen von Preußen. Seine Mutter Constanze Dorothea Hermine (1832–1920) war eine Tochter des preußischen Staatsmanns Heinrich von Bülow (1791–1846), und dessen Ehefrau Gabriele (1802–1887), geb. von Humboldt. Nach dem Tod von Gabriele von Bülow ging Schloss Tegel an ihre Tochter Constanze und damit an die Familie von Heinz über. Reinhold von Heinz amtierte in der Nachfolge von Percy von Bernstorff ab 1901 als Landrat im Landkreis Ostprignitz. Den Posten als Landrat übte er bis zum Jahr 1908 aus, ihm im Amt folgte Friedrich von Winterfeld. Später wurde er als Regierungsrat dem königlichen Oberpräsidium Hannover zugeteilt. Nach seinem Tod im Jahr 1939 fand Reinhold von Heinz seine letzte Ruhestätte auf Schloss Tegel.

Persönliches Reinhold von Heinz war seit dem 25. April 1891 in Wiesbaden mit Melanie Julia (1867–1937), geb. von Pestel, verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, darunter: Carl Egon von Heinz (1892–1914) Hans Rüdiger Vincenz von Heinz (1894–1941) Joachim Arved Vincenz von Heinz (* 1899)

Auszeichnungen Ehrenritter des Johanniterordens

Literatur Walter von Hueck, Erik Amburger, Friedrich Wilhelm Euler et al.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1981. Band XIV, Band 78 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1981, S. 297. Johanniter-Ordensblatt, amtliche Monatschrift der Balley Brandenburg, Band 49, Brandenburg 1908 S. 89

Weblinks

Reinhold von Heinz bei Eine große Familie Verwaltungsgeschichte Brandenburg in landkreis-prignitz.de (PDF; S. 2)

Einzelnachweise

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