Mees Sengers (* 16. Mai 2004 in Zaltbommel) ist ein niederländischer Beachvolleyball- und ehemaliger Volleyballspieler.
Karriere Halle Nuvoc Veldhoven war der erste Verein des Außenangreifers. Danach stand er in vier Spielzeiten für den Volleyballclub Polaris auf dem Spielfeld. Im Anschluss an die Zeit in Helmond wechselte er in die Ehrendivisie. Mit ZVH Volleyball wurde er dreimal in Folge Neunter in der höchsten niederländischen Spielklasse und erreichte mit dem Team zweimal das Achtelfinale im Pokal. Anschließend konzentrierte er sich auf den Sport im Sand.
Karriere Beach Mit Quinten Groenewold startete der in der Provinz Gelderland geborene Sportler bei nationalen Turnieren im Erwachsenenbereich sowie bei internationalen Veranstaltungen der Jugend und Junioren. Beste Resultate bei den Wettbewerben im Heimatland waren geteilte fünfte Plätze. Bei der U20-Europameisterschaft in Brno im ersten Jahr der Zusammenarbeit sowie in Izmir zwei Jahre später stand das Duo in der Runde der Sechzehn. Das gleiche Ergebnis erkämpften Kyran Versteegen und Sengers 2021 bei der Weltmeisterschaft der unter Neunzehnjährigen in Phuket und bei der U22-EM in Vlissingen eine Saison danach. 2022 entschieden sich Dirk Boehlé und der zu diesem Zeitpunkt erst Siebzehnjährige zu einer Partnerschaft und gewannen gleich in Aalsmeer ihr erstes gemeinsames Turnier. Es folgten ein weiterer Sieg in Heerenveen und die Landesvizemeisterschaft in Den Haag. International gehörte die beiden im selben Jahr bei drei von fünf Futures-Teilnahmen zu den acht besten Beachpaaren. Von 2023 bis 2024 kamen Endspiele bei den gleichartigen Events in Leuven, Sweti Wlas und Messina sowie sechs erste Plätze in der Beach Eredivisie dazu. Aus der Europameisterschaft im Heimatland mussten sich Boehlé / Sengers ebenso sieglos verabschieden wie aus der Qualifikation für das Elite16 in Hamburg. Nach einem letzten Auftritt in der Stadt des Regierungssitzes trennten sich die Niederländer.
Mit Leon Luini, mit dem Sengers schon einmal 2021 bei einem Ein-Stern-Event in Nijmegen angetreten war, gewann er sowohl das nationale Turnier in Apeldoorn als auch das Futures in Prag. Den Erfolg in der tschechischen Hauptstadt konnte er eine Saison später an der Seite von Sam van der Loo bei den gleichwertigen Veranstaltungen auf der griechischen Insel Ios und im schwedischen Malmö wiederholen. Der bis zu diesem Zeitpunkt wertvollste Erfolg gelang den beiden anschließend beim Challenge der World Pro Tour im chinesischen Shangluo, als sie sowohl die Qualifikation als auch die Gruppenphase überstanden. In der Runde der 24 bezwangen sie die Österreicher Laurenc Grössig / Julian Hörl und in der Runde der Sechzehn die Deutschen Momme Lorenz / Tilo Rietschel, bevor sie an deren Landsleuten Philipp Huster / Sven Winter scheiterten und so den geteilten fünften Platz belegten.
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Einzelnachweise
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