Gernot Heiss (* 1942 in Zell am See) ist ein österreichischer Historiker.

Heiss studierte Geschichte und Französisch an der Universität Wien. 1971 wurde er mit einer Studie über Königin Maria von Ungarn und Böhmen promoviert. Von 1986 bis 1995 lehrte er als Dozent für österreichische Geschichte an der Universität Wien. Seit 1989 ist er außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Wien.

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Wissenschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert und die österreichische Geschichte und Bildungsgeschichte in der Frühen Neuzeit.

Schriften (Auswahl) mit Maria Mesner (Hrsg.): Asyl. Das lange 20. Jahrhundert. Löcker, Wien 2012. (Hrsg.): Tschechien und Österreich nach dem Ende des Kalten Krieges. Auf getrennten Wegen ins neue Europa. Albis Internat, Usti nad Labem 2009. (Hrsg.): An der Bruchlinie. Österreich und die Tschechoslowakei nach 1945. Studienverlag, Wien 1998. mit Konrad Paul Liessmann (Hrsg.): Das Millennium. Essays zu tausend Jahren Österreich. 2. Aufl. Wien 1996. (Hrsg.): Willfährige Wissenschaft. Die Universität Wien 1938 bis 1945. Wien 1989. mit Heinrich Lutz (Hrsg.): Friedensbewegungen. Bedingungen und Wirkungen. Oldenbourg, München 1984. (Hrsg.): Das Osmanische Reich und Europa. 1683 bis 1789. Konflikt, Entspannung und Austausch. Oldenbourg, München 1983.

Literatur Friedrich Edelmayer (Hrsg.): Über die österreichische Geschichte hinaus. Festschrift für Gernot Heiss zum 70. Geburtstag. Aschendorff, Münster 2012.

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