mini|Plan für das Wasserstoff-Kernnetz, Bild: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, FNB Gas e.V. Das Wasserstoffkernnetz bezeichnet die geplante Infrastruktur für den überregionalen Transport von Wasserstoff in Deutschland. Es soll große Erzeuger-, Import-, Speicher- und Verbrauchsstandorte verbinden und bis 2032 als Rückgrat einer künftigen Wasserstoffwirtschaft dienenWasserstoffkernnetz auf der Seite der Bundesnetzagentur. Zwischen 2025 und 2032 sollen schrittweise 9040 Kilometer Wasserstoffleitungen deutschlandweit in Betrieb genommen werden. Die Investitionskosten belaufen sich auf 18,9 Mrd. €FAQ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Wasserstoff-Kernnetz.
Geschichte Die Vorgeschichte beginnt mit der Nationalen Wasserstoffstrategie 2020, die den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur politisch anschob. In den Netzentwicklungsplänen Gas 2020 und 2022 sammelten die Fernleitungsnetzbetreiber erste Daten zu Bedarf, Erzeugung und möglichen Leitungsumstellungen; daraus entstand schrittweise die Idee eines bundesweiten KernnetzesOrka-Newsletter. Das Wasserstoff-Kernnetz.
Im Frühjahr 2023 beschloss die Bundesregierung die Errichtung des Wasserstoff-Kernnetzes als ersten verbindlichen Infrastrukturrahmen für den Markthochlauf. Im Juli 2023 veröffentlichten die Fernleitungsnetzbetreiber einen Planungsstand, im November 2023 reichten sie den Antragsentwurf bei der Bundesnetzagentur ein. Am 22. Juli 2024 ging der finale Antrag ein, und am 22. Oktober 2024 genehmigte die Bundesnetzagentur den Bau des Netzes. Seit 2025 läuft der Aufbau; bis 2032 soll das Netz größtenteils fertig seinStartschuss für Wasserstoffkernnetz in Deutschland.
Einzelbelege
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