thumb|hochkant|René Challan René Challan (* 12. Dezember 1910 in Asnières; † 4. August 1978 in Nevers) war ein französischer Komponist und Dirigent.

Leben Der Zwillingsbruder von Henri Challan besuchte wie dieser das Pariser Konservatorium, wo er Schüler von Henri Busser, Jean und Noël Gallon war. Beim Wettbewerb um den Prix de Rome gewann er 1934 den zweiten und 1935 den ersten Großen Preis. Von 1936 bis 1939 hielt er sich in der Villa Medici in Rom auf.

Von 1949 bis 1975 war er künstlerischer Direktor der Sektion Klassik des Schallplattenproduzenten Pathé-Marconi. Dort erschien Anfang der 1970er-Jahre eine Ausgabe der vom Komponisten selbst dirigierten Werke Heitor Villa-Lobos’.

Challan komponierte eine Oper, drei Sinfonien, mehrere Instrumentalkonzerte und Werke in kammermusikalischer Besetzung. Er ist der Vater der Harfenistin Annie Challan.

Werke 1. Sinfonie, 1937 Concerto pastoral für Klavier und Orchester, 1943 Concerto pour saxophone, 1944 Concerto pour violon, 1945 Concerto grosso pour trois trompettes et timbales, 1945 Concerto pour piano, 1954 2. Sinfonie, 1956 Concerto pour harpe, 1956 Jorgen de Danemark, Oper, 1960 3. Sinfonie, 1961

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