mini|Eingang des Flex Das Flex in Wien ist ein im 1. Bezirk zwischen der U-Bahn-Station Schottenring und der Augartenbrücke gelegener Musikclub und in dieser Funktion Schauplatz von Auftritten lokaler und internationaler Musikgruppen und DJs.
Geschichte mini|Das Ende 2007 fertiggestellte Flex-Cafe mini|Das Flex bei Tag Zu Silvester 1989/90Flex – Wien – Innere Stadt – Szene1.at wurde das Flex, betrieben von einer Gruppe von Leuten aus der Szene rund um das besetzte Haus in der Aegidigasse, in der Arndtstraße im 12. Wiener Gemeindebezirk eröffnet. Zunächst als ein Mix aus Undergroundclub, Punktreff und Kulturzentrum,Falter 39/05 – Sound und Soda mit einem Schwerpunkt auf Konzerten von Hardcorepunkbands. Später übersiedelte der Club innerhalb von eineinhalb Jahren in einen stillgelegten U-Bahn-Tunnelabschnitt der Linie U4 am Donaukanal. Die Errichtung des neuen Clubs kostete rund 11 Mio. Schilling (rund 800.000 Euro), wovon die Stadt Wien eine einmalige Startsubvention von 3 Mio. Schilling (rund 220.000 Euro) beisteuerte. Das neue Lokal wurde am 1. Oktober 1995 eröffnet. Zusätzlich verfügt das „Flex“ seit 2007 über einen Vorbau neben dem Clubeingang („Flex Café“). Jährlich zählt der Club um die 50.000 Besucher.
Programm mini|Die Londoner Band Toy im Flex (Waves Vienna 2012) mini|Talking to Turtles im Flex Café (Waves Vienna 2012) Neben den verschiedenen fixen Programmschienen finden an den restlichen Tagen meist Konzerte der verschiedensten Musikrichtungen statt. Neben lokalen Bands und Newcomern treten regelmäßig international bekannte, aktuelle Bands wie Stereo MCs, Juliette and the Licks, Funeral for a Friend, Pete Doherty oder Arcade Fire, österreichische Künstler wie Attwenger oder Louie Austen und DJs wie Jeff Mills, Ellen Allien, Sven Väth oder DJ DSL auf.
Beat It Ein Drum-and-Bass-Abend immer samstags. Die Veranstalter sind D.Kay und Raw.Full (a.k.a. Ill.Skillz)
The Hive jeden 2ten Samstag im Monat, wo das Augenmerk auf Neurofunk liegt
Kontroverse Im Laufe der Jahre kam der Club immer wieder in die Schlagzeilen, oft wird er dabei als der Drogentreffpunkt schlechthin dargestellt. Auch rassistische Türpolitik wurde dem Flex bereits vorgeworfenhttp://no-racism.net/article/1614/. Außerdem wurde dem Club bis Juli 2011 die Verschiebung der Sperrstunde von 4 auf 6 Uhr verweigert. Als Grund dafür wurde seitens der Polizei die Kriminalitätsproblematik, besonders im Zusammenhang mit Drogen, rund um das Flex angeführthttp://www.vienna.at/news/wien/artikel/flex-spaetere-sperrstunde-wuerde-kriminalitaet-verlaengern/cn/news-20081203-03190771https://www.news.at/articles/0849/45/227743/drogenproblem-sperrstunden-debatte-ursula-stenzel-kultlokal-flex. Im Juli 2011 jedoch wurde die Sperrstunde – nach jahrelanger Diskussion – schlussendlich auf 6 Uhr verlängert, wie in den meisten anderen Clubs Wiens.https://fm4.orf.at/stories/1684143 Für Aufregung sorgte 2005 die Entscheidung, die Mitnahme von Getränken vor das Flex durch Wachmänner zu unterbindenhttps://fm4v2.orf.at/burstup/200253/main, da zu diesem Zeitpunkt der Weg entlang des Donaukanals hinter dem Flex aufgrund von U-Bahn-Bauarbeiten gesperrt war. Auch die Einverleibung öffentlichen Grundes an der von Fußgängern und Fahrradfahrern stark frequentierten Donaukanal-Promenade, die durch die Errichtung eines 3 m hohen Zaunes auf 4 m Breite eingeengt wurde, sorgt für Kontroversen. Dieser wurde erst im Frühjahr 2025 entfernt.Matthias Winterer: Das Flex macht sich breit Artikel in der "Wiener Zeitung" vom 1. Oktober 2016.
Einzelnachweise
Literatur Rosemarie Rauscher: Politik im Underground. Zur Problematik von Musikveranstaltungslokalen der Subkultur in Wien am Beispiel Arena und Flex. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 1998.
Weblinks
Offizielle Webpräsenz des Flex
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