Weberschlüchte|alternativtext=Weberschlüchte|mini Die Weberschlüchte ist ein südwestliches Nebental des Großen Zschand in der hinteren Sächsischen Schweiz.
Die Weberschlüchte wird insbesondere durch die Gesteinsschichten (nach F. LamprechtZwischen Sebnitz, Hinterhermsdorf und den Zschirnsteinen. (= Werte der deutschen Heimat, Band 2), 2. Auflage 1965, Akademie-Verlag Berlin, S. 198–199.Kletterführer Elbsandsteingebirge – Sächsische Schweiz Westteil. Sportverlag Berlin 1981, S. 21–23.) c und d gebildet. Dazwischen ist der untere Höhlenhorizont, der die Webergrotte bildet.
Der als Bergpfad (grünes Dreieck auf grauem Grund) gekennzeichnete Wanderweg beginnt ca. 200 m südlich des Abzweigs zu den Richterschlüchten. Vom Großen Zschand bis zur Webergrotte ist die Weberschlüchte etwa 1,8 km lang, der Höhenunterschied beträgt etwa 150 m.Rolf Böhm: Wanderkarte der Sächsischen Schweiz, Großer Zschand, 1:10000. 2. Auflage 2001, ISBN 3-910181-03-1.
In der Mitte der Weberschlüchte erinnert ein Gedenkstein an den Waldbrand von 1842. Dort zweigt ein Pfad in die Schlucht Jortan in Richtung Staatsgrenze ab, die auf Meilenblättern von 1782 als „Jordane“ bezeichnet wirdZwischen Sebnitz, Hinterhermsdorf und den Zschirnsteinen. (= Werte der deutschen Heimat, Band 2), 2. Auflage 1965, Akademie-Verlag Berlin, S. 185–186.. Der Pfad darf lediglich noch als Zugang zu den im Jortan stehenden Kletterfelsen (Jortansriff, Jortansturm und Gratwand) begangen werden.
Götzinger erwähnt 1812 „Webers Schlüchte“ im Zusammenhang mit dem Weg vom Prebischtor zum Großen Zschand.Wilhelm Lebrecht Götzinger: Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der sächsischen Schweiz. 2. Auflage, Dresden 1812, Fotomechanischer Neudruck der Originalausgabe, Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik, Leipzig 1973, S. 350. Richters Reiseführer Sächsische Schweiz erwähnt die Weberschlüchte ebenfalls im Kontext einer Wanderung vom Winterberg über die Landesgrenze zum Prebischtor.Dresden und die Sächsisch-böhmische Schweiz nebst Anschlußrouten in das Böhmische Mittelgebirge u. d. östl. Erzgebirge. (= Richters Reiseführer), 2. Auflage, Berlin / Hamburg / Leipzig 1914, S. 107.
Wanderkarte aus Richters Reiseführer Sächsische Schweiz, 2. Auflage, Berlin-Hamburg-Leipzig 1914|alternativtext=Wanderkarte aus Richters Reiseführer Sächsische Schweiz, 2. Auflage, Berlin-Hamburg-Leipzig 1914|mini mini|Webergrotte um 1980 mini|Webergrotte 2011 Auf der Wanderkarte dieses Reiseführers von 1914 sind mehrere Wege verzeichnet, die von den Weberschlüchten u. a. noch in den 1980er Jahren über eine kleine Leiter seitlich der Webergrotte weiterführten.Dresden und die Sächsisch-böhmische Schweiz nebst Anschlußrouten in das Böhmische Mittelgebirge u. d. östl. Erzgebirge. (= Richters Reiseführer), 2. Auflage, Berlin / Hamburg / Leipzig 1914, S. 141. Im Zuge der Sperrungen in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz wurde die Leiter an der Webergrotte entfernt, seitdem endet der Bergpfad an der Webergrotte.
In den Weberschlüchten befinden sich folgende Kletterfelsen:
Sommerwand Jortanshorn Kleines Jortanshorn Zschandgendarm Jortansriff Jortansturm Gratwand Schartenturm Weberschluchtkegel Weberschluchturm Weberschluchtwächter Blaues Horn Fensterturm Adventspitze Lößnitzturm Zweifreundespitze
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Kategorie:Schlucht Kategorie:Sächsische Schweiz