mini|Wappen der ehm. Gemeinde Willing mini|Ortsansicht aus südwestlicher Richtung Willing ist ein Stadtteil (Pfarrdorf) von Bad Aibling in Oberbayern.
Geographie Das Pfarrdorf liegt südwestlich von der Innenstadt von Bad Aibling am Südufer der Mangfall.
Die Gemarkung Willing (099684) umfasst 13,260 km² und hat 1804 Einwohner.
Geschichte Anlässlich des Gerichtstags zu Aibling wurde Willing (Willingun) am 13. Januar 804 gemeinsam mit den benachbarten Orten Aibling, Berbling, Mietraching und Ellmosen erstmals urkundlich erwähnt, als über die Besitzrechte der Willinger Kirche verhandelt wurde. Vermutlich war Willing bereits in germanischer Zeit eine Gemarkung, der Berbling und Westerham angegliedert waren. Im Mittelalter war Willing eine Raststätte des Jakobsweges.
Der Ort wurde durch die Verwaltungsgebietsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Von 1897 bis 1973 verfügte Willing über einen eigenen Bahnhof an der Lokalbahn Bad Aibling–Feilnbach.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform kam Willing am 1. Mai 1978 zur Stadt Bad Aibling, außer Eulenau, das der Gemeinde Bad Feilnbach zugeteilt wurde.
mini|Willing, St. Jakob
Einwohnerentwicklung 1925: 7771933: 8001939: 7862004: 1194
Kulturelle Einrichtungen Gmoahof, Pfarrheim Willing
Kirche St. Jakobus Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus ist ein spätbarocker Saalbau mit Westturm (im Kern spätmittelalterlich), 1688 bis 1697 von Hans Mayr d. Ä. erbaut, das Langhaus zu vier Jochen und zweijochiger Chor mit ⅜-Schluss. Die Kirche ist ausgestattet mit Stichkappentonne und Deckengemälde von 1751 sowie einem neubarocken Hochaltar von 1944.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Geographie (Bad Aibling) Kategorie:Ort im Landkreis Rosenheim Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Rosenheim) Kategorie:Ersterwähnung 804 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1978