mini|hochkant|Mariensäule Kuttenberg Die Mariensäule ist ein barockes Denkmal in Kutná Hora (deutsch: Kuttenberg), einer Stadt im Okres Kutná Hora in Tschechien. Sie wurde 1713–1715 als Votivgabe nach der Großen Pest von 1708 bis 1714 gestiftet und durch den jesuitischen Bildhauer Franz Baugut errichtet,. Der architektonische Entwurf Johann Blasius Santini-Aichl zugeschrieben wird.
Aufbau Über einem von einer Balustrade umgebenen Sockel erhebt sich die eigentliche Säule in Form eines von Wolken umgebenen Obelisken. Bekrönt wird diese von der Statue der Maria Immaculata, die mit dem Fuß auf dem Kopf einer sich um die Weltkugel windenden Schlange tritt. Den unteren Sockelbereich umgeben die Statuen von vier Bergleuten, dazwischen sind Reliefs der hll. Johannes Nepomuk, Rosalia und Bernhard von Clairvaux sowie die Stiftungsinschrift mit Chronogramm angebracht, wobei die Zeilen 3–5 und 6–10 jeweils das Vollendungsdatum 1715 ergeben: mini|hochkant|Inschrift MATRI DEI SEMPER VIRGINI SINE NÆVO CONCEPTÆ RITE POSVIT EPIDEMICA LVE LIBERATA MARIANIS GRATIIS DEVOTA AC OBSTRICTA KVTTENBERGA In der nächsten Ebene umstehen die beiden Jesuitenheiligen Karl Borromäus und Franz Xaver sowie die Pestheiligen Rochus und Sebastian den Sockel, dazwischen befinden sich die Reliefs der Verkündigung Mariens, des Apostels Jakobus des Älteren und der Hl. Barbara sowie das 1641 von Kaiser Ferdinand III. verliehene Stadtwappen.
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Einzelnachweise
Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren Kutna Hora Kategorie:Skulptur (1715) Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Kutná Hora Kutna Hora Kategorie:Kutná Hora Kategorie:Votivgabe Kategorie:Obelisk in Tschechien Kategorie:Unbefleckte Empfängnis Kategorie:Kalksteinskulptur