Wilhelm Penseler (* 18. September 1873 in Hannover; † 10. Mai 1956 in TaurangaCourt Grants Bequest To West German School, New Zealand Press Association, Bd. CI, Ausg. 29864, 3. Juli 1962, Seite 14.) war ein deutscher Diplomat und Konsul in Neuseeland und Samoa.

Leben Friedrich Wilhelm Adolf Penseler wurde geboren als dritter Sohn von Elisabeth und Georg Penseler. Sein Vater war seit 1869 Inhaber einer Handschuhfabrik in Hannover.Deutsches Geschlechterbuch. Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien, Band 167, 1974, S. 141. Er besuchte das Realgymnasium zu Quakenbrück, das heute Artland-Gymnasium heißt.Programm des Real-Gymnasiums zu Quakenbrück – Ostern 1886/87, 1887. Wilhelm Penseler heiratete Florence Dumville Thorpe aus Manchester im Jahre 1900.Marriages, in: The New Zealand Herald, Bd. XXXVII, Ausg. 11334, 31. März 1900, S. 1. Sie hatten die zwei Söhne Wolfram und Rudolf. Zusammen mit seiner Frau und den Kindern lebte Penseler 1911 im englischen Hampstead.MyHeritage: 1911 England and Wales Census - Wolfram Penseler (kostenpflichtig).

Im Jahre 1925 wurde Penseler deutscher Konsul in Neuseeland und Samoa.National Library of New Zealand: Penseler, Wilhelm, active 1925-1936. Mit seiner Familie lebte er in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington. Neben seiner diplomatischen Tätigkeit war Penseler Mitinhaber einer Export- und Importfirma.Archivinformationssystem Niedersachsen und Bremen (Arcinsys Niedersachsen Bremen): NLA HA ZGS 2/1 Nr. 236 Personen: Industrie (alphabetisch). Penseler trat 1936 als Diplomat in den Ruhestand und verblieb in Wellington.

Stiftungen Nach Wilhelm Penseler ist der Konsul-Penseler-Preis benannt, der jährlich am Artland-Gymnasium verliehen wird.Claus Peter Poppe, Antje Telgenbüscher, Heiko Bockstiegel et al.: Persönlichkeiten aus Quakenbrück und umzu. Hrsg.: Stadtmuseum Quakenbrück. Quakenbrück 2024, ISBN 978-3-9825260-2-7. S. 115f.

An der University of Auckland gibt es mit dem Wilhelm Penseler Prize in Music ein nach Wilhelm Penseler benanntes Musiker-Stipendium.Wilhelm Penseler Prize in Music, University of Auckland.

Literatur Guy Scholefield: Who’s Who in New Zealand and the Western Pacific. Vol. 3, 1931.

Einzelnachweise

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