Ambros Link (* 1. Mai 1882 in Inning am Ammersee; † 13. April 1961) war ein deutscher Pädagoge und Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Ambros Link absolvierte ein Studium am Lehrerseminar in Freising und war als Lehrer an verschiedenen Volksschulen beschäftigt, bevor er 1904 zur Volksschule in München kam, wo er später Hauptlehrer wurde. Er engagierte sich in der Politik und wurde 1. Vorsitzender des Oberbayerischen Kreislehrervereins in München, der 1863 zur Vertretung der Interessen der Volksschullehrer gegründet wurde. Diese mussten damals unter schwierigen politischen Bedingungen arbeiten. Als Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei gehörte er 1918/1919 dem Provisorischen Nationalrat an, der nur geringe politische Bedeutung hatte und aus Vertretern der Parteien sowie der Gewerkschaften, der Eisenbahner und der Berufs- und Interessenverbände bestand. Danach kam er in den 1. bayerischen Landtag, gewählt im Stimmkreis München XIII.
Im Juni 1922 wurde im Landtag über die schwierige Situation der Fremdenverkehrs- und Tourismusbranche diskutiert. Dabei hielt Link eine bemerkenswerte Rede. Er war Herausgeber der Schriftenreihe Volk und Schule und wirkte als Mitarbeiter bei Fach- und Tageszeitungen und wurde 1923 Geschäftsführer der Allgemeinen Zeitung. 1922 wurde ein Amtsstrafverfahren wegen "ungebührlichen Verhaltens" gegen ihn geführt.
Link blieb bis 1924 im Parlament. In diesem Jahr wurde er aus dem Schuldienst entlassen.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 1. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
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