mini|Katholische Filialkirche hl. Stephan von Ungarn in Höll mini|alternativtext=Innenansicht Richtung Altar|Innenansicht mini|Innenansicht Richtung Ausgang Die römisch-katholische Filialkirche Höll steht in der Ortschaft Höll in der Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem Patronat des heiligen Stephan von Ungarn unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Deutsch Schützen im Dekanat Güssing in der Diözese Eisenstadt.

Geschichte Die 1754 errichtete und 1840 um einen Westturm ergänzte barocke Dorfkirche wurde 1969 abgerissen und durch einen modernen, flach gedeckten Neubau ersetzt. Der Bau wurde durch die Firma Strauss Hochbau in St. Michael im Burgenland geplant und besteht aus einem kubischen Kirchengebäude und einem getrennt stehenden Glockenturm. 1977 wurde an der Nordseite der Kirche eine Leichenhalle angebaut. Diese wurde von Baumeister Friedrich Döller aus Eberau geplant. Die Dachlandschaft der Gebäude wurde im Jahr 1987 verändert – die Flachdächer wurden durch Walm- bzw. Pyramidendächer ersetzt. Die Pläne für die Neugestaltung der Dächer stammen von Karl Fischer aus Mattersburg.Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 303f.

Architektur Kirchenäußeres Die geostete Kirche steht am östlichen Ortsrand an der B 56 und besteht aus einem einfachen, quaderförmigen Gebäude in Form einer Stahlkonstruktion mit Plattenverkleidung. Die Leichenhalle ist nördlich daran angebaut. Südwestlich steht ein vom Rest des Gebäudes getrennter Glockenturm. Kirche und Turm haben ein Pyramidendach, die Leichenhalle hat ein angeschnittenes Walmdach.

Kircheninneres Über den überdachten Eingang mit Windfang gelangt man in den einfachen Kirchenraum mit einfachen, über in Traufhöhe umlaufenden Fensterreihen. Die Holzdecke ist flach gegiebelt. Der Altarbereich ist überhöht. Im Altarbereich befinden sich ein Volksaltar, ein Ambo und eine Sitzbank vor großen Holzrelieftafeln. In dem Triptychon dargestellt sind die Kreuzigungsszene, der Pantokrator in der Mandorla und die drei Marien am Grab. Es sind teilweise erhaltene Einrichtungsgegenstände der ehemaligen Kirche vor 1969.

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Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude im Burgenland Kategorie:Filialkirche in der Diözese Eisenstadt Holl Filialkirche Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren Kategorie:Dekanat Güssing Kategorie:Kirchengebäude in Europa