Karl Hübsch (* 13. Juni 1870 in Stuttgart; † nach 1920) war ein deutscher Kaufmann und Mitglied der Kammer der Abgeordneten sowie des Bayerischen Landtags.

Leben Karl Hübsch war in München als Kaufmann tätig und politisch engagiert. Er trat in die Liberale Vereinigung ein, die 1880 aus einer Abspaltung des linken Flügels der Nationalliberalen Partei hervorgegangen war und 1884 mit der Deutschen Fortschrittspartei zur Deutschen Freisinnigen Partei fusionierte. Später knüpfte die 1893 gegründete Freisinnige Vereinigung an ihre Tradition an. 1907 erhielt er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete. 1909 hielten Karl Kohl und er auf dem Jungliberalen Verbandstag Reden unter dem Titel Der bayerische Jungliberalismus und die Einigungs-Frage.

1918/1919 gehörte er dem Provisorischen Nationalrat an, der nur geringe politische Bedeutung hatte und aus Vertretern der Parteien sowie der Gewerkschaften, der Eisenbahner und der Berufs- und Interessenverbände bestand. Danach kam er in den 1. bayerischen Landtag, gewählt im Stimmkreis München I und XII. Am 21. September 1921 kam er als Nachfolger des verstorbenen Abgeordneten Josef Jehle in den Landtag.

Hübsch war Mitglied des Magistrats der Stadt München.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 1. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

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