Heinrich Sebastian Wesche (* 15. Oktober 1637 in Wülfel; † 25. Mai 1697 in Magdeburg) war Bürgermeister der Stadt Magdeburg.
Leben Heinrich Sebastian Wesche war von 1674 bis 1689 Obersekretär und von 1690 bis 1697Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 68Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 168, andere Angaben nennen die Zeit bis 1695Heinrich Sebastian WESCHE in der Familiendatenbank Magdeburg auf ofb.genealogy.net, Bürgermeister von Magdeburg.
Er heiratete 1664 in Aschersleben Anna Margarethe Laue. Aus der Ehe gingen die in Magdeburg geborenen Kinder Johann Heinrich (* 1680) und Anna Margarethe (* 1682) hervor. Seine Frau verstarb 1683. In zweiter Ehe war er ab 1684 mit Agnesa Maria Müller verheiratet. Er verstarb 1697 und wurde an der Johanniskirche beigesetzt.Heinrich Sebastian WESCHE in der Familiendatenbank Magdeburg auf ofb.genealogy.net Wohl fälschlich gibt es auch die Angabe des Jahres 1693 als Sterbedatum.Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 421
Grundstücksgeschäfte In seine Zeit als Obersekretär war ihm als Dienstwohnung das Haus Bei der Hauptwache 1 zugewiesen.Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 168
Im Jahr 1687 erwarb er das Haus Zur goldenen Tonne (Katzensprung 2) für 225 Taler, verkaufte es jedoch noch im selben Jahr zum gleichen Preis.Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 229 Ebenfalls 1687 erwarb er die wohl wüste Stätte des Brauhauses Zum Fasan (Neustädter Straße 10) und verkaufte sie 1688 für 334 Taler.Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 68 1689 erwarb er für 1400 Taler das Brauhaus Zum goldenen Einhorn (Breiter Weg 129).Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 68 Im Jahr 1693 schenkte ihm die Kämmerei der Stadt für seine Verdienste und wohl mit dem Ziel eine Abgabe an Kolonisten zu vermeiden, die nahe des Rathauses gelegene Stätte Spiegelbrücke 4.Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 421
1693 verkaufte Wesche die Stätte Tränsberg 44.Ernst Neubauer, Häuserbuch der Stadt Magdeburg 1631–1720, Teil 1, Herausgeber: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1931, Seite 470
Werke Wenige Trauer-Zeihlen, Trauerrede für Gottfried Rosenstock, 1677
Weblinks Wesche, Heinrich Sebastian auf www.deutsche-biographie.de
Einzelnachweise
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