Adolf Bode (geboren 13. Juni 1833 in Sankt Andreasberg im Harz; gestorben 21. April 1917 in Königsberg in Preußen) war ein deutscher evangelischer Theologe und Pädagoge.Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 1 (2011), S. 748; Google-Books

Er studierte von 1853 bis 1856 Theologie an der Georg-August-Universität Göttingen und übernahm 1859 das Pfarramt in Homberg,Heinrich Brinkmann: Geschichte der Evangelischen Gemeinde Homberg im Bergischen Land. Ratingen 1983, S. 146–149. 1862 wechselte er an die Margarethenkirche in Krofdorf,Hanns-Christoph Barnikol: Evangelische Kirchengemeinde. In: Jürgen Leib: Krofdorf-Gleiberg zwischen Tradition und Fortschritt. Heimatbuch zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg. Brühlsche Universitätsdruckerei, Gießen 1974, S. 294–354. wo er zudem als Kreisschulinspektor fungierte.

mini|Titelblatt der von Gottlob Schumann und Adolf Bode ab 1883 herausgegebenen Fachzeitschrift Rheinischer Schulmann

1870 wurde er zum Direktor des Schullehrerseminars in Neuwied berufen, von wo aus er von 1881 bis 1884 als Mitherausgeber der Zeitschrift Rheinischer Schulmann tätig war.

Nachdem Bode ab 1884 in Magdeburg das Amt des Regierungs- und Schulrats wahrgenommen hatte, wirkte er ab 1893 im preußischen Königsberg als Provinzialschulrat.

Ab 1903 war Bode Mitherausgeber der Fachzeitschrift Ostdeutsche Monatshefte für Erziehung und Unterricht. Adolf Bode starb 1917 in Königsberg im Alter von 83 Lebensjahren.

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Einzelnachweise

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