Freiherr Maximilian von Rehbach (auch: Rechbach, * 1706 in Weissenfels, Herzogtum Krain; † 30. Juli 1764 in Tachau in Böhmen) war ein k. k. Feldmarschall-Lieutenant und Ritter des Maria Theresia-Ordens.

Er entstammt der inzwischen ausgestorbenen Linie Weissenfels des alten krainisch-kärntnischen Geschlechts der Freiherren von Rehbach. Der kärnthnerisch-ständische Verordnete Leopold von Rehbach war sein Bruder.

Er ging in kaiserliche Dienste und kam 1721 in ein Reiter-Regiment. Er kämpfe im 1735 im Polnischen Erbfolgekrieg sowie 1738 und 1739 im 7. Türkenkrieg. Er durch stieg die Ränge und kam 1742 dann als Major in das Kavallerie-Regiment Kleinhold. Während des Österreichischen Erbfolgekrieges kämpfte er 1745 in der Schlacht bei Soor. Im gleichen Jahr wurde er zum Oberstleutnant befördert.

Nach dem Krieg wurde er am 26. Juli 1752 zum Oberst befördert und als Kompaniechef in das Kavallerie-Regiment Birkenfeld versetzt. Während des Siebenjährigen Krieges kämpfte er mit der Armee in Böhmen. In der Schlacht bei Kolin stand er bei der Reserve des rechten Flügels. Die Preußen griffen das auf dem Flügel stehende Dragoner-Regiment Württemberg an. Rehbach erkannte, dass sich eine gefährliche Lücke bildete, und warf sich dahin. Die Preußen versuchten fünfmal, das Regiment zu werfen, was aber nicht gelang. Rehbach wurde dabei durch drei Kugeln verwundet, auch sein Pferd wurde dreimal getroffen. Dabei wurde der preußische General Tresckow verwundet und geriet in österreichische Gefangenschaft. Für sein tapferes Verhalten wurde Rehbach am 22. Juni 1758 zum Generalmajor befördert. Rehbach kämpfte wieder in der Nacht vom 14. Oktober 1758 bei Hochkirch, wo er wieder verwundet wurde. Am 4. Dezember 1758 erhielt er das Kreuz des Maria-Theresia-Ordens. Am 20. November 1759 nahm er am Gefecht bei Maxen teil. In der Schlacht bei Liegnitz wurde er erneut verwundet.

Nach dem Krieg wurde er am 16. Mai 1764 zum Feldmarschall-Lieutenant ernannt. Rehbach starb am 30. Juli 1764 unverheiratet in Tachau in Böhmen.

Literatur August Dimitz, Geschichte Krains, 1875, S. 165

Jaromir Hirtenfeld, Der Militär-Maria-Theresien-Orden und seine Mitglieder, Band 1, S. 63

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