Franz Gerstenecker (* 7. April 1866 in Landshut; † 19. November 1930 ebenda) war ein deutscher Bauunternehmer und Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer sowie des Bayerischen Landtags.
Leben Nach dem Realschulabschluss in Landshut im Jahre 1881 besuchte Franz Gerstenecker bis 1885 die Baugewerkschule in Nürnberg und übernahm anschließend das elterliche Baugeschäft, bis er 1890 selbstständiger Bauunternehmer im Straßen-, Brücken-, Kanal- und Eisenbahnbau wurde. Im Februar 1918 kaufte er ein durch Brand zerstörtes Sägewerk, das er mit dem Bau einer Schneidsäge und einer Holzstoff- und Pappenfabrik neu aufbaute und zu einem wichtigen Betrieb führte.
Als Mitglied der Zentrumspartei hatte er von 1905 bis 1919 einen Sitz im Gemeindekollegium (Gemeinderat, ab 1906 Magistratsrat) in Landshut und gehörte von 1919 bis 1928 als Mitglied der Bayerischen Volkspartei dem Kreistag Landshut an.
Von 1912 bis 1918 hatte er einen Sitz in der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. 1928 erhielt er ein Mandat für den Landtag, gewählt im Stimmkreis Landshut-Vilsbiburg, das er bis zu seinem Tod ausübte.
Johann Baptist Merz wurde sein Nachfolger.
Ehrungen und Auszeichnungen Kommerzienrat
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 21. Wahlperiode) Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 2. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
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