Julien Stella (* um 1989) ist ein französischer Musiker (Klarinetten, auch Piano, Beatboxing, Komposition).

Wirken Stella verfolgte zunächst eine Karriere als Beatboxer und gehörte zum Duo Box Office. 2012 wurde er Bandmitglied der Quartetts Groove Catchers, in dem er als Bassklarinettist und Beatboxer auftrat und am Album 53 (2015) beteiligt war. Zudem verfolgte er zahlreiche weitere Projekte. So war er unter anderem bei Keyvan Chemiranis Rythm Alchemy (2019) aktiv und trat mit Vincent Ségal, Stéphane Galland, Prabhu Edouard und Sokratis Sinopoulos auf.

Stella bildete 2017 gemeinsam mit dem Saxophonisten Bastien Weeger das Duo No Sax No Clar, das nach dem selbstproduzierten Album Kahsim (2020) bei Yolk Records die Alben Red Sisters (2021) und No Dåhïss (2023) mit Imaginärer Folklore veröffentlichte. 2025 eröffnete es das Jazzfestival Leibnitz 2025 (Mitschnitt bei Österreich 1).

Stella gründete zudem mit der Gambistin Marie-Suzanne de Loye und der Cellistin Lina Belaïd das Trio Atriums, das ein gleichnamiges Album (2025) vorlegte. Weiterhin ist er auf Alben mit Pigments & The Clarinet Choir und dem Guillaume Hazebrouck Sextet zu hören.

Preise und Auszeichnungen Stella war (im Duo Box Office) französischer Meister im Beatboxen 2011; 2017 erhielt er den ersten Preis beim Festival Hiphop. Außerdem erhielt er mit dem Duo No Sax No Clar das Lauréat Jazz Migration 2019.

Weblinks Kurzporträt (Yolk Records)

Einzelnachweise

Kategorie:Beatboxer Kategorie:Jazz-Klarinettist Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann