Josef Jakob Maria Schulte (* 2. März 1899 in Köln; † 3. April 1978 in Trier) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Regierungspräsident von Trier.

Leben und Beruf 1917 schloss Schulte seine Schullaufbahn mit dem Abitur ab. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn und Köln und legte 1921 das erste Staatsexamen ab. Nach seinem Referendardienst folgte 1925 das Große juristische Staatsexamen.

Seine Berufslaufbahn begann in den Landratsämtern in Herford und Bischofsburg. Von 1929 bis 1934 war er bei der Regierung in Hildesheim tätig, dort stieg er 1932 zum Regierungsrat auf. 1934 wechselte er zur Regierung in Trier, 1940 wurde er Referent für Preisbildung unter Gustav Simon, dem „Chef der Zivilverwaltung“ in Luxemburg. 1944 stieg Schulte zum Oberregierungsrat auf.

1947 kehrte er zur Bezirksregierung Trier zurück, welche nunmehr Teil des Landes Rheinland-Pfalz war. 1950 übernahm er dort den Posten des Regierungsdirektors, 1952 wurde er Vertreter des Regierungspräsidenten, ein Jahr später leitender Regierungsdirektor. 1957 wurde er zum Regierungsvizepräsidenten ernannt, im Jahr darauf schließlich zum Regierungspräsidenten von Trier. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Pensionierung 1964 inne.

Schulte war seit 1925 mit Therese, geborene Eck, verheiratet.

Ehrungen

1944: Kriegsverdienstkreuz I. Klasse 1964: Großes Bundesverdienstkreuz

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